Still
ist der Tag, der Augenblick schweigt
Der
Winter hüllt die Welt noch in Zauber ein
Bald
sich der Frühling verneigt
Alles
wird voller Blütenpracht, Duftschleier sein
Ich
sitze am Fenster, spüre die Scheiben
Sie
sind kalt an meinem warmen Gesicht
So
oft stellte ich mir die Frage: „Gehen oder bleiben?“
Und
vertraute immer auf des Himmels Gericht
Irgendwie,
es musste weitergehen
Auch
im tiefsten Leid, als ich mutterseelenallein
Musste
ich, mitten im Sturm, felsenfest dastehen
Wer
will schon der Finsternis Gast sein
Und
so ist´s bis heute geblieben
Ich
schau nach vorn und zurück
So
viele Erinnerungen mir geblieben
Die
einst meiner Tage Licht, Wärme, Halt und Glück
Im
Strom der Zeit gleiten wir mit
Unaufhaltsam
- so still, so leise
Wie
schwer auch manchmal mancher Schritt
Es
gibt immer eine Lösung - ob schwer, leicht, lang oder kurz die Reise
Im
Leben thront der Augenblick
Damit
wir ihn sehen, leben, berühren
Damit
wir daran denken, dass es kein Zurück
Was
immer wir auch tun - ob denken, wünschen, leben, glauben, spüren
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
24.02.2017
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