Freitag, 11. Januar 2019

Meines Augenblicks reichste Zier


















Meines Augenblicks reichste Zier                           





Winterzeit. Mein Blick durchbricht die Fensterscheiben

Friedliche Ruh´ umarmt den Garten

Im Gras, kein fröhliches Treiben

Keine Blütenkelche auf die Bienen warten



Stille hüllt den Augenblick ein

Die Amsel durchsucht das Blättermeer

Vielleicht findet sie einen Käfer fein

Ihr Futterhaus ist nie leer



Sie hüpft weiter, fliegt nach oben auf den Rand

Mit sicherem Festkrallen, schaut sie zum Körnermeer

Sie pickt emsig, was so reich im Futterland

Alles zu finden. Das Brett ist nie leer



Die Vögel haben es längst registriert

Dass ich sie nicht allein lasse, zur Winterzeit

Daher, immer wieder für mich mal musiziert

Mich erfreut, an ihrer Stimmen Klangreinheit



Vogelwelt in unserem Garten

Sie weiß genau, ich vergesse sie nie

Manchmal, morgens Früh sie schon warten

Mir zu singen, ihre sanfte Morgensymphonie



Natur, wie bist du so göttlich, so schön

Ich verneige mich in Ehrfurcht vor dir

Es ist so wohltuend, deine Wunder zu sehen

Wenn sie, in voller Lebenslust, meines Augenblickes reichste Zier



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

        07.01.2019


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Stoppt die Kriege der Welt

                  Foto:©Elisabeth Anton       Stoppt die Kriege der Welt                                                                  ...