Meines
Augenblicks reichste Zier
Winterzeit. Mein Blick durchbricht die
Fensterscheiben
Friedliche Ruh´ umarmt den Garten
Im Gras, kein fröhliches Treiben
Keine Blütenkelche auf die Bienen warten
Stille hüllt den Augenblick ein
Die Amsel durchsucht das Blättermeer
Vielleicht findet sie einen Käfer fein
Ihr Futterhaus ist nie leer
Sie hüpft weiter, fliegt nach oben auf den
Rand
Mit sicherem Festkrallen, schaut sie zum
Körnermeer
Sie pickt emsig, was so reich im Futterland
Alles zu finden. Das Brett ist nie leer
Die Vögel haben es längst registriert
Dass ich sie nicht allein lasse, zur
Winterzeit
Daher, immer wieder für mich mal musiziert
Mich erfreut, an ihrer Stimmen Klangreinheit
Vogelwelt in unserem Garten
Sie weiß genau, ich vergesse sie nie
Manchmal, morgens Früh sie schon warten
Mir zu singen, ihre sanfte Morgensymphonie
Natur, wie bist du so göttlich, so schön
Ich verneige mich in Ehrfurcht vor dir
Es ist so wohltuend, deine Wunder zu sehen
Wenn sie, in voller Lebenslust, meines
Augenblickes reichste Zier
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
07.01.2019
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