Vergänglichkeit, sie tobt immer und überall
Wie lange er wohl
schon daliegt, der Baum
So alt sein Stamm,
vom Moosteppich umhüllt
Seine Krone,
bestimmt mal ein Blütentraum
Doch alles, auch er
- einst so stark - vergänglich
Der alte Baum im
Wald
Was hat er wohl
alles gesehen, gehört
Ob der Sommer heiß,
der Winter eiskalt
Die Zeit, auch den
schönsten Baum zerstört
Jetzt liegt er da, im Wald, ganz allein
Käfer tummeln sich
über Wurzel und Mooskleid
Wie schön und
grausam können Leben und Tod sein
Was tobt sie immer
und überall, die Vergänglichkeit…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
17.01.2019
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