Bis heute „Heimat“ ersehnt, erwähnt…
Mein Hatzfeld, im Banat
Sie lehnt am Fenster, schaut weit hinaus
Erinnerungen lassen sie weinen
So weit die Kindheit, Heimat, ihr Elternhaus
So vieles nicht mehr zum Vereinen
Sie wollte hinaus, in die Freiheit
Wo Stacheldrahtgrenzen ein Fremdwort
Sie wusste, wie schnell dahin, die Zeit
Heute, so fremd ihr Heimatort
Aussiedlung war der letzte Stempel zum Aus
Heimat vernichtet, weil Profit der Mächtigen
Ziel
Sie denkt an Nachbarn, Freunde, ihr
Elternhaus
Wie schön es damals, der Kinder Gassenspiel
Heimat verloren, weil Freiheit ersehnt
Elternhaus verloren, weil Freiheit ersehnt
So oft sie auch die Opfer der Geschichte
erwähnt
Eines blieb gleich: Ihr Heimweh bis heute „Heimat“
ersehnt, erwähnt…
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
02.04.2019

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