Montag, 8. April 2019

Irgendwann, müde vom Hoffen

















Irgendwann, müde vom Hoffen                   

                                   
Wenn du im Leben
Nur einen Wunsch

Nur einen einzigen Wunsch
Dein ganzes Leben lang

Wenn du nur wartest, hoffst
Dass Erfüllung bald nah

Und immer und immer wieder
Blitz, Sturm, Hagel deine Hoffnung vertreiben

Wenn immer und immer wieder
Die Finsternis das Licht verdrängt

Viele Jahrzehnte vergehen, in ewiger Hoffnung
Dann wirst du irgendwann mal müde, mit Hoffen

Dann gibst du irgendwann auf
Wenn Herbstwinde Eis und Schnee bringen

Ohne ahnen zu können
Dass Frühling erwünscht

Ohne ahnen zu können
Dass ein Lebenstraum, dieser eine Wunsch

Sich NIE erfüllt…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         25.06.2015




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