Sonntag, 26. Mai 2019

Die Nacktheit der Nacht


















Die Nacktheit der Nacht             





In der Nacktheit der Nacht

Höre ich die Stille schweigen

Ob ich geweint, ob an dich gedacht

Weil mein Sehnen ohne deinen Liebesreigen



In der erstickenden Stille der Finsternis

Lass ich meiner Sehnsucht freien Lauf

Sie findet den Weg über jedes Hindernis

Scheut nichts, nimmt jede Hürde in Kauf



Nur, ob sie ankommt bei dir, weiß ich nicht

Ich weiß nur, dass ich Jahrzehnte geweint, an dich gedacht

Ich hülle mich in die Umarmung von Mond- und Sternenlicht

Zu genießen, ihr mal zu gehören, der Nacktheit der Nacht



Auch im Meer der endlosen Tränen, der geraubten Hoffnung…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              25.05.2019

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