Die Nacktheit der Nacht
In der Nacktheit der Nacht
Höre ich die Stille schweigen
Ob ich geweint, ob an dich gedacht
Weil mein Sehnen ohne deinen Liebesreigen
In der erstickenden Stille der Finsternis
Lass ich meiner Sehnsucht freien Lauf
Sie findet den Weg über jedes Hindernis
Scheut nichts, nimmt jede Hürde in Kauf
Nur, ob sie ankommt bei dir, weiß ich nicht
Ich weiß nur, dass ich Jahrzehnte geweint, an
dich gedacht
Ich hülle mich in die Umarmung von Mond- und
Sternenlicht
Zu genießen, ihr mal zu gehören, der Nacktheit
der Nacht
Auch im Meer der endlosen Tränen, der geraubten
Hoffnung…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
25.05.2019
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