Sommerwind
Für Helmuth
Sommerwind
Du streichelst so zärtlich mein Haar
Mein Gesicht, meine Augen
Fühlen sich wohl in deiner zärtlichen Macht
Ich genieße das Rauschen des Ahorns
Bilder vor mir, in vollendeter Einzigartigkeit
Sommerwind
Nachts wirst du mich nie mehr streicheln
Weil Schicksale mich eingekerkert
In unvorstellbar erstickende Einsamkeit
Sommerwind, wie zärtlich du bist
Ich liebe Dein leises Streicheln
Weil es mich erinnert
Wie schön die Sommernächte voller Glück
Damals, wo nur der Mond gesehen
Dass wir geschwommen, wie einst geboren
Durch die Stille einer Zaubernacht
Die nur den Sommerwind geduldet
Den einen Sommerwind, mit all seiner Magie
Es wird ihn nachts nie mehr geben
Wie damals, für mich, nie mehr
Unseren Sommerwind, bei Nacht…
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
15.06.2015
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