Freitag, 14. Juni 2019

Sommerwind


















Sommerwind                                   

 Für Helmuth



Sommerwind

Du streichelst so zärtlich mein Haar



Mein Gesicht, meine Augen

Fühlen sich wohl in deiner zärtlichen Macht



Ich genieße das Rauschen des Ahorns

Bilder vor mir, in vollendeter Einzigartigkeit



Sommerwind

Nachts wirst du mich nie mehr streicheln



Weil Schicksale mich eingekerkert

In unvorstellbar erstickende Einsamkeit



Sommerwind, wie zärtlich du bist

Ich liebe Dein leises Streicheln



Weil es mich erinnert

Wie schön die Sommernächte voller Glück



Damals, wo nur der Mond gesehen

Dass wir geschwommen, wie einst geboren



Durch die Stille einer Zaubernacht

Die nur den Sommerwind geduldet



Den einen Sommerwind, mit all seiner Magie

Es wird ihn nachts nie mehr geben



Wie damals, für mich, nie mehr

Unseren Sommerwind, bei Nacht…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

            15.06.2015


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