Freitag, 20. September 2019

Die Macht der Liebe trägt, nicht nur im Traum


















 Foto:©Elisabeth Anton




Die Macht der Liebe trägt, nicht nur im Traum                   

    Für Radegunde-Erika und Helmuth





Soweit das Auge reicht, Himmelszelt

Die Nacht zieht langsam ihre Finsternis ein

So friedlich, so zufrieden ruht die Gartenwelt

Wie wundervoll kann Stille sein



Sie lässt mich Gedanken wählen

Erinnerung reiht sich an Erinnerung

Ich will die Jahre nicht zählen

Wo meine Tränen konkurriert mit der Hoffnung



Wie bitter schwer sie auch waren, meine Stunden

Ich habe jeder von ihnen eine Chance gegeben

Mal Glück geschenkt, mal sie geheilt, die Seelenwunden

Licht und Schatten, Flut und Ebbe – sie waren mein Leben



Was immer ich auch ertragen, erduldet, getragen

Die Liebe hat immer ihre Macht gezeigt

Ohne Liebe, da bleiben sie antwortlos, manche Fragen

Die Liebe, meine Säule - wenn der Zeiger sich geneigt



Im Strom der Jahrzehnte, mit meinen Schicksalen allein

Im Fluss der Zeit trockneten meine Tränen nicht

Schicksale können grausam, schmerzvoll, erdrückend sein

Im tiefsten Leid suchte ich nur nach Licht



Ich schenkte der Hoffnung immer eine Chance

Damit sie mich trägt, durch Zeit und Raum

Schicksal kennt weder Erbarmen noch Revanche

Die Macht der Liebe trägt, nicht nur im Traum…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              22.03.2019


















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