Foto:©Elisabeth Anton
Die Macht der Liebe trägt, nicht nur im Traum
Für
Radegunde-Erika und Helmuth
Soweit das Auge reicht, Himmelszelt
Die Nacht zieht langsam ihre Finsternis ein
So friedlich, so zufrieden ruht die Gartenwelt
Wie wundervoll kann Stille sein
Sie lässt mich Gedanken wählen
Erinnerung reiht sich an Erinnerung
Ich will die Jahre nicht zählen
Wo meine Tränen konkurriert mit der Hoffnung
Wie bitter schwer sie auch waren, meine
Stunden
Ich habe jeder von ihnen eine Chance gegeben
Mal Glück geschenkt, mal sie geheilt, die
Seelenwunden
Licht und Schatten, Flut und Ebbe – sie waren
mein Leben
Was immer ich auch ertragen, erduldet, getragen
Die Liebe hat immer ihre Macht gezeigt
Ohne Liebe, da bleiben sie antwortlos, manche
Fragen
Die Liebe, meine Säule - wenn der Zeiger sich
geneigt
Im Strom der Jahrzehnte, mit meinen
Schicksalen allein
Im Fluss der Zeit trockneten meine Tränen
nicht
Schicksale können grausam, schmerzvoll,
erdrückend sein
Im tiefsten Leid suchte ich nur nach Licht
Ich schenkte der Hoffnung immer eine Chance
Damit sie mich trägt, durch Zeit und Raum
Schicksal kennt weder Erbarmen noch Revanche
Die Macht der Liebe trägt, nicht nur im Traum…
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
22.03.2019
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