Donnerstag, 19. September 2019

Schickt doch mal die Söhne der Kriegsorganisatoren an die Front

















 Foto:©Elisabeth Anton





Schickt doch mal die Söhne der Kriegsorganisatoren an die Front     





Was ist nur aus ihr geworden

Aus der einst zivilisierten Menschheit



Was denken sich die Verantwortlichen

Dass sie immer verschont bleiben



Dass die Natur uns nicht alle bestraft

Für alles, was wir ignoriert, vernichtet



Die Menschen sind nicht mehr zufrieden

Die Superreichen wissen nicht mehr, womit noch prahlen



Während wir eine Welt haben

Wo Kinder, Erwachsene verhungern



Wo manche, Handtaschen für tausende Euros brauchen

Ein Kleid für fast 300.000 Euros



Da muss die Welt ihr Gleichgewicht verloren haben

Jeden Funken von Güte, für jene, die kein Glück im Leben



Milliarden, seit Jahren, für Aufrüstung

Weil die Söhne derjenigen, die Kriege organisieren



Nicht an die Front müssen

Im Kugelhagel nicht Schmerz, Leid und Tod erleben



Nicht Tage kennen, wo sie kein Stück Brot

Noch nie in ihrem Leben Hunger verspürt



Weil ihnen noch nie an irgendwas gefehlt

Weil sie noch nie die Eltern eines gefallenen Soldaten weinen gesehen



Schickt mal die Kinder der Kriegsorganisatoren an die Front

Da bin ich mir sicher, dass dann, kein Geld mehr für Aufrüstung vorhanden



Weil, plötzlich, alle sich besinnen wollen

Dass der Weg der Abrüstung doch der bessere, für die Welt…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               08.09.2019






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