Foto:©Elisabeth Anton
Seit die Weiden im Herbstwind sich neigen
Die Nacht schweigt, der Tag noch weit
Die Sonne schläft noch hinter dem Horizont
Welch Wohltat für die Seele, diese wortlose
Zeit
Wenn in Herz und Gedankenwelt nur Sehnsucht
wohnt
Ein leises Atmen, stumm fallende Tränen
Die einzigen Zeugen, in diesem wertvollen Augenblick
Sie will seinen Namen, immer wieder, erwähnen
Sie denkt an ihn, an diese Liebe ohne Zurück
Eine Liebe, von Jahrzehntehoffnung gekrönt
Sie gab nie auf. Er blieb die große Liebe
ihres Lebens
Bis, eines Tages, seine Rosen sie verwöhnt
Ein Wunder des Himmels gezeigt, dass Hoffen nie
vergebens
Überall, welch spürbares Schweigen
In dieser Stille wandert ihre Sehnsucht in seine
Umarmung
Seit am Fluss die Weiden im Herbstwind sich
neigen
Liebt sie ihn, lebt Glaube, Zuversicht und Hoffnung
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
30.08.2019
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