Samstag, 7. September 2019

Seit die Weiden im Herbstwind sich neigen




















 Foto:©Elisabeth Anton



Seit die Weiden im Herbstwind sich neigen     





Die Nacht schweigt, der Tag noch weit

Die Sonne schläft noch hinter dem Horizont

Welch Wohltat für die Seele, diese wortlose Zeit

Wenn in Herz und Gedankenwelt nur Sehnsucht wohnt



Ein leises Atmen, stumm fallende Tränen

Die einzigen Zeugen, in diesem wertvollen Augenblick

Sie will seinen Namen, immer wieder, erwähnen

Sie denkt an ihn, an diese Liebe ohne Zurück



Eine Liebe, von Jahrzehntehoffnung gekrönt

Sie gab nie auf. Er blieb die große Liebe ihres Lebens

Bis, eines Tages, seine Rosen sie verwöhnt

Ein Wunder des Himmels gezeigt, dass Hoffen nie vergebens



Überall, welch spürbares Schweigen

In dieser Stille wandert ihre Sehnsucht in seine Umarmung

Seit am Fluss die Weiden im Herbstwind sich neigen

Liebt sie ihn, lebt Glaube, Zuversicht und Hoffnung



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  30.08.2019


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