Sonntag, 8. September 2019

Welch Ruhe, welch Stille


 














 Foto:©Elisabeth Anton



Welch Ruhe, welch Stille                                     





Die Nacht liegt schwer über der Welt

Ihre Stille, über allem thront

Leise geht sie davon, die Zeit, die zerfällt

Leben mitnimmt, wo immer es wohnt



Welch reicher, kostbarer Augenblick

Wenn die Nacht sie bald einsammelt, ihre Dunkelheit

Sie geht so wortlos, so leise – ohne Zurück

Ein neuer Tag schenkt uns seine Zeit



Sie ist so wohltuend, diese Stille, diese friedvolle Zeit

Ich genieße Sein, in diesem spürbaren Augenblick

Wie einzigartig sie ist, diese Ruhe in der Dunkelheit

Welch Schweigen der Vergänglichkeit, auf diesem Weg ohne Zurück



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

             06.09.2019




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