Samstag, 7. Dezember 2019

Die Macht der Vergänglichkeit
















 Foto:©Elisabeth Anton




Die Macht der Vergänglichkeit                                      





Der Himmel umarmt seine Dunkelheit

Die Nacht, in wortlosem Schweigen

Nur eine immer rastlos, die Zeit

Mit der Vergänglichkeit im ewigen Reigen



Der Morgen ruht noch in sich

Bis die Finsternis ihre Macht verliert

Der Tag wird starten, sicherlich

Wenn die Sonne den Horizont ziert



Im steten Wandel von Ebbe und Flut

Von Tag und Nacht, Morgen und Abendrot

Rotieren Leben und Zeit, voller Hoffnung und Mut

Mal geboren, mal gelebt, bis irgendwann tot



Welch großartiges Gemälde – ob Leben, ob Zeit

Zwischen Kommen und Gehen, Dunkelheit und Licht

So leise, so wortlos, die Sklaven der Vergänglichkeit

Ob du das willst, das fragt die Zeit nicht…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                27.09.2019




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