Foto:©Elisabeth Anton
Die Geschichte einer ewigen Sehnsucht
Ein alter Mann, so oft spazierte er
am Fluss
Wo SIE, in Gedanken auf einer Bank
Er sah ihre Traurigkeit, ihrer
Tränen Endlosfluss
SIE saß immer allein, auf dieser
ihrer Bank
In Gedanken verloren, in ihrem Schmerz
Sah SIE den alten Mann nicht
SIE spürte nur die Einsamkeit in Seele
und Herz
Schon lange es verloren, der Hoffnung
Licht
Eines Tages sprach der Mann zu
ihr
„Lieben SIE auch diese Stille am
Fluss?
Ich mag den Anblick von des Wassers
Wunderrevier
Mögen SIE ihn auch, diesen leisen,
lautlosen Fluss?“
SIE sah zu ihm hoch und nickte
nur
„Ja, deswegen komme ich täglich
Zu sehen, wie alles nur eine fließende
Spur
Wie alles so lautlos vergänglich.“
Der alte Mann versank in stilles Schweigen
Er war schockiert, von ihren vielen
Tränen
„Willst Du mir nicht auch mal
Dein Lächeln zeigen
So lange schon, deine Augen nur
Traurigkeit erwähnen.“
Die Frau sah hoch, seinen verzweifelten
Blick
„Lächeln, mein Lächeln habe ich
schon lange verloren, seit ewig
Ich wollte doch nie Reichtümer,
nie das größte Glück
Ich wollte doch nur IHN, dass ER
mir täglich sagt: „Ich liebe Dich!“
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
05.09.2019
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