Foto:©Elisabeth Anton
Bilder der Heimat, sie lassen
mich weinen
Silberwolkenfäden schieben die dunklen Wolken fort
Die Nacht kennt ihre wortlose Reise
In Gedanken bin ich daheim, wo Heimatort
Mir einst Geborgenheit - so edel, so weise
Erinnerungen türmen sich endlos auf
Jahrzehnte schenken Bilder voller Dank und Glück
Ich falte die Hände, schick mein Gebet zum Himmel hinauf
Tränen schreiben aufs Papier: „Es gibt kein Zurück.“
Der Geschichte Wege oft grausam, unberechenbar
Kein Interesse an den Werten von Daheim und Heimat
Fern meiner Heimat, seit vielen Jahr´
Sie ist so verändert, diese einst so schöne Stadt
Und dennoch, wenn ich zuhause bin
Spüre ich, welch reiche Erde mich trägt
Heimat, das ist Reichtum von Seele, Herz und Sinn
Wurzeln bleiben auch, wenn der Baum abgesägt
Heimat, wer dich nie gelebt, der weiß nicht
Wie wertvoll die Jahre, die man daheim gelebt, zuhause
Es gibt nur das eine, das besondere Mondlicht
Geschichte so herzlos, sie kennt keine Pause
Es sind „Menschen“, die Geschichte schreiben
Egal in welchem Land dieser Welt
Heimat, so gerne wollte ich noch bleiben
Musste dich opfern, weil ich Freiheit gewählt
Ein Wolkenteppich voller Blautöne am Himmelszelt
Bilder lassen weinen, weil Geschichte ausgelöscht, diese Heimatpracht
In Gedanken bin ich daheim, in meiner Heimat Hatzfeld
Wo einst Quellen der Freude sie verschönert, die Sternennacht
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
09.10.2019

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