Sonntag, 19. April 2020

Bilder der Heimat, sie lassen mich weinen


















Foto:©Elisabeth Anton


Bilder der Heimat, sie lassen mich weinen                         





Silberwolkenfäden schieben die dunklen Wolken fort

Die Nacht kennt ihre wortlose Reise

In Gedanken bin ich daheim, wo Heimatort

Mir einst Geborgenheit - so edel, so weise



Erinnerungen türmen sich endlos auf

Jahrzehnte schenken Bilder voller Dank und Glück

Ich falte die Hände, schick mein Gebet zum Himmel hinauf

Tränen schreiben aufs Papier: „Es gibt kein Zurück.“



Der Geschichte Wege oft grausam, unberechenbar

Kein Interesse an den Werten von Daheim und Heimat

Fern meiner Heimat, seit vielen Jahr´

Sie ist so verändert, diese einst so schöne Stadt



Und dennoch, wenn ich zuhause bin

Spüre ich, welch reiche Erde mich trägt

Heimat, das ist Reichtum von Seele, Herz und Sinn

Wurzeln bleiben auch, wenn der Baum abgesägt



Heimat, wer dich nie gelebt, der weiß nicht

Wie wertvoll die Jahre, die man daheim gelebt, zuhause

Es gibt nur das eine, das besondere Mondlicht

Geschichte so herzlos, sie kennt keine Pause



Es sind „Menschen“, die Geschichte schreiben

Egal in welchem Land dieser Welt

Heimat, so gerne wollte ich noch bleiben

Musste dich opfern, weil ich Freiheit gewählt



Ein Wolkenteppich voller Blautöne am Himmelszelt

Bilder lassen weinen, weil Geschichte ausgelöscht, diese Heimatpracht

In Gedanken bin ich daheim, in meiner Heimat Hatzfeld

Wo einst Quellen der Freude sie verschönert, die Sternennacht



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              09.10.2019


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