Foto:©Elisabeth Anton
Hatzfeld, deine Erinnerungen
tragen mich auf Händen
Freiheit kann mir niemals Heimat ersetzen
Die Zeit vergeht, die Stunden, die Jahre eilen
Fast drei Jahrzehnte schon wohne ich „hier“, irgendwo auf der
Welt
Meine Gedanken, mein Heimweh stets bei dir weilen
Unsere Stunden, das größte Kunstwerk, du mein Hatzfeld
Unsere Stunden, Lehrjahre von Freud, Glück, Lebenspflicht
zugleich
Unsere Zeit hat die schönsten Blumenkelche gestreut
Hatzfeld, unsere Jahre machen meine Seele zufrieden, dankbar,
reich
Jede Erinnerung mir, bis heute, Gedankenwelt, Herz und Seele
erfreut
Man folgte der Geschichte unverständlichen Richtung
Warum die Völker wandern müssen, verstehe ich bis heute nicht
Heimat, deine Erinnerungen sind der Wahrheit edle Dichtung
Sie sind meiner Seele manch trauriger Schatten, gelebt im edlen
Heimatlicht
Die Zeit dahin, ich bin an Erfahrung reich, reicher und
traurig
So habe ich mir Weg und Leben „in Freiheit“ nicht vorgestellt
Denke ich an damalige Entscheidung, läuft es mir schaurig
Durch die Seele. Wer weiß schon, wann er warum richtig oder
falsch gewählt
Manche Entscheidung im Leben, begleitet von fehlender
Erfahrung
Heimat und Freiheit gehen nun mal ihre Wege in unterschiedliche
Richtung
Der Weg in eine grenzenlose Welt ist gepflastert von
ersehnter Hoffnung
„Ein Zuhause“ zu finden. Freiheit als Heimat, welch abgrundtiefe
Enttäuschung
©Elisabeth Anton,
Speyer
09.04.2007

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