Samstag, 11. April 2020

Hatzfeld, deine Erinnerungen tragen mich auf Händen


















Foto:©Elisabeth Anton


Hatzfeld, deine Erinnerungen tragen mich auf Händen                          

          Freiheit kann mir niemals Heimat ersetzen





Die Zeit vergeht, die Stunden, die Jahre eilen

Fast drei Jahrzehnte schon wohne ich „hier“, irgendwo auf der Welt

Meine Gedanken, mein Heimweh stets bei dir weilen

Unsere Stunden, das größte Kunstwerk, du mein Hatzfeld



Unsere Stunden, Lehrjahre von Freud, Glück, Lebenspflicht zugleich

Unsere Zeit hat die schönsten Blumenkelche gestreut

Hatzfeld, unsere Jahre machen meine Seele zufrieden, dankbar, reich

Jede Erinnerung mir, bis heute, Gedankenwelt, Herz und Seele erfreut



Man folgte der Geschichte unverständlichen Richtung

Warum die Völker wandern müssen, verstehe ich bis heute nicht

Heimat, deine Erinnerungen sind der Wahrheit edle Dichtung

Sie sind meiner Seele manch trauriger Schatten, gelebt im edlen Heimatlicht



Die Zeit dahin, ich bin an Erfahrung reich, reicher und traurig

So habe ich mir Weg und Leben „in Freiheit“ nicht vorgestellt

Denke ich an damalige Entscheidung, läuft es mir schaurig

Durch die Seele. Wer weiß schon, wann er warum richtig oder falsch gewählt



Manche Entscheidung im Leben, begleitet von fehlender Erfahrung

Heimat und Freiheit gehen nun mal ihre Wege in unterschiedliche Richtung

Der Weg in eine grenzenlose Welt ist gepflastert von ersehnter Hoffnung

„Ein Zuhause“ zu finden. Freiheit als Heimat, welch abgrundtiefe Enttäuschung



©Elisabeth Anton, Speyer

          09.04.2007



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