Samstag, 25. April 2020

Ich wünsche mir eine Welt ohne Leiden














Foto:©Elisabeth Anton


Ich wünsche mir eine Welt ohne Leiden                              





Der Abend ruht im schweigenden Augenblick                                    

Ich schließe die Augen und wünsche mir

Dass alle Kriege beendet, nicht Stück um Stück

Sondern sofort, dass die Welt ein Friedensrevier



Mit geschlossenen Augen will ich sehen

Dass die Welt wieder ein Paradiesgarten

Menschen voller Ehrfurcht vor Leben, Natur, Himmel stehen

Die Kinder gerne auf die Alten warten



Die Gesunden den Hilfebedürftigen zur Seite stehen

Immer im Blickpunkt, dass keiner sein Schicksal eigens gewählt

Ich wünsche mir, überall Wahrheit, Frieden und Licht zu sehen

Dass im Leben nicht nur noch das Geld zählt



Ich wünsche mir, dass es keine Kriege mehr auf unserem Erdball

Kein Hass, keine Folter, keine Glaubenskriege, kein Neid

Die Menschheit bringt sich selbst zu Fall

Ohne zu sehen, worin der Sinn unserer Lebenszeit



Lasst doch endlich das Gute siegen

Lasst die Hilfebedürftigen nicht mehr allein

Wenn die alten Weiden zum ausgetrockneten Flussbett sich biegen

Wird es für Aufwachen längst zu spät sein



Schaut endlich hin, was uns geschenkt von der Natur

Passt auf Tiere, Bienen, Vögel, Bäume auf – ob groß, ob klein

Wir verlassen sie nur einmal, dieser Zivilisation wertvolle Spur

Um für immer nur - trotz Fortschritt - Verlierer zu sein…



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 07.04.2020








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