Foto:©Elisabeth Anton
Ich wünsche mir eine Welt ohne Leiden
Der Abend ruht im schweigenden
Augenblick
Ich schließe die
Augen und wünsche mir
Dass alle Kriege beendet,
nicht Stück um Stück
Sondern sofort,
dass die Welt ein Friedensrevier
Mit geschlossenen
Augen will ich sehen
Dass die Welt
wieder ein Paradiesgarten
Menschen voller
Ehrfurcht vor Leben, Natur, Himmel stehen
Die Kinder gerne
auf die Alten warten
Die Gesunden den
Hilfebedürftigen zur Seite stehen
Immer im Blickpunkt,
dass keiner sein Schicksal eigens gewählt
Ich wünsche mir, überall
Wahrheit, Frieden und Licht zu sehen
Dass im Leben nicht
nur noch das Geld zählt
Ich wünsche mir,
dass es keine Kriege mehr auf unserem Erdball
Kein Hass, keine
Folter, keine Glaubenskriege, kein Neid
Die Menschheit
bringt sich selbst zu Fall
Ohne zu sehen,
worin der Sinn unserer Lebenszeit
Lasst doch endlich
das Gute siegen
Lasst die Hilfebedürftigen
nicht mehr allein
Wenn die alten
Weiden zum ausgetrockneten Flussbett sich biegen
Wird es für Aufwachen
längst zu spät sein
Schaut endlich hin,
was uns geschenkt von der Natur
Passt auf Tiere,
Bienen, Vögel, Bäume auf – ob groß, ob klein
Wir verlassen sie
nur einmal, dieser Zivilisation wertvolle Spur
Um für immer nur - trotz
Fortschritt - Verlierer zu sein…
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.04.2020
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