Foto:©Elisabeth Anton
Schicksal
bekommt man ungefragt
Seinem Schicksal kann man nicht davonlaufen
Man weiß nicht, warum es so oder so gekommen
Kleider, Möbel, Obst, das kann man sich kaufen
Nie bestimmen, warum Schicksal dies oder jenes genommen
Man kann im Alltag Ziele wählen, seine Wege gehen
Man kann fühlen, riechen, urteilen oder schweigen
Dennoch, man wird immer machtlos vor dem Schicksal stehen
Niemand komponiert, für sich, diesen geheimnisvollen Reigen
Schicksal und Leben, Tod und Vergänglichkeit
Bleiben unseres Lebens Allmacht, über jede Stunde
Keiner weiß, warum sie so gefüllt, deine Zeit
Keiner weiß, warum sie so tief und schmerzhaft, manche Wunde
Schicksal, davor kannst du dich weder schützen noch wehren
Bedenke, wie allmächtig und unergründbar seine Macht
Dünen, Berggipfel, Tod, Leben, Schicksal – man kann sie nicht wegkehren
Sie bleiben unserer Stunden geheimnisvolle, unbarmherzige Allmacht
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
17.01.2009
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