Foto:©Elisabeth Anton
Welken und Vergehen, im Licht des
Augenblicks
Die Wolkendecke in Himmelblau
Sie küsst zum Abschied die Nacht
Wohin auch immer ich schau
Natur, mal wieder, ihre Wunder vollbracht
Hie und da öffnet es sich
Das regengetränkte Wolkenmeer
Lichtstreifen zu sehen, so unwiderstehlich
Drängt sich das Licht durchs Wolkenheer
Die Birke lässt sich vom Wind wiegen
Baumkronen gefärbt in tausend Farben
Welken und Vergehen sich in den Armen liegen
Nehmen Sorgen mit, Glück, Leid, Freud und Narben
Was doch ein Augenblick so alles schenkt
Wenn du ihn sehen kannst, in all seiner Macht
Wenn die Zeit den Strom der Wolken lenkt
Ist´s egal ob es Morgen, Tag, Abend oder Nacht
Augenblick, wie wundervoll einzigartig du bist
Meine Seele kann deinen Zauber spüren
Augenblick, wie schön, wenn du spürbar bist
Dürfen Seele und Herz deinen Reichtum berühren
Augenblick, wie wunderschön, wie reich du bist
Wenn all deine Schönheit lebt, zur Morgendämmerung
Welch Ehrfurcht du geboren, für meiner Seele Zeitenfrist
Wenn Wolken und Welken wandern, mit ewiger Hoffnung
©Elisabeth Anton, Speyer /
Hatzfeld
11.10.2019
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