Samstag, 18. April 2020

Welken und Vergehen, im Licht des Augenblicks


 














Foto:©Elisabeth Anton


Welken und Vergehen, im Licht des Augenblicks             





Die Wolkendecke in Himmelblau

Sie küsst zum Abschied die Nacht

Wohin auch immer ich schau

Natur, mal wieder, ihre Wunder vollbracht



Hie und da öffnet es sich

Das regengetränkte Wolkenmeer

Lichtstreifen zu sehen, so unwiderstehlich

Drängt sich das Licht durchs Wolkenheer



Die Birke lässt sich vom Wind wiegen

Baumkronen gefärbt in tausend Farben

Welken und Vergehen sich in den Armen liegen

Nehmen Sorgen mit, Glück, Leid, Freud und Narben



Was doch ein Augenblick so alles schenkt

Wenn du ihn sehen kannst, in all seiner Macht

Wenn die Zeit den Strom der Wolken lenkt

Ist´s egal ob es Morgen, Tag, Abend oder Nacht



Augenblick, wie wundervoll einzigartig du bist

Meine Seele kann deinen Zauber spüren

Augenblick, wie schön, wenn du spürbar bist

Dürfen Seele und Herz deinen Reichtum berühren



Augenblick, wie wunderschön, wie reich du bist

Wenn all deine Schönheit lebt, zur Morgendämmerung

Welch Ehrfurcht du geboren, für meiner Seele Zeitenfrist

Wenn Wolken und Welken wandern, mit ewiger Hoffnung



©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              11.10.2019




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Stoppt die Kriege der Welt

                  Foto:©Elisabeth Anton       Stoppt die Kriege der Welt                                                                  ...