Foto:©Elisabeth Anton
Lebe ihn, jeden Augenblick
Die Stille beherrscht den Morgen
Der Tag schleicht nur schweigend herein
Bäume umarmt von Sorgen
Dass bald kahl ihre Kronen, Stamm und Äste allein
So wohltuend diese Ruhe, diese Zeit
Im ewigen Lauf, im unermüdlichen Sein
Wir sehen, spüren, wie mächtig die Vergänglichkeit
Sie lässt uns sterben, jeden Augenblick, ob glücklich, ob allein
Mit jedem Augenblick ein Stück Sterben
So wortlos, so unauffällig, man spürt es nicht
Lebe den Augenblick, wenn Sein auch Sterben
Nur wer leben will, lieben und hoffen, der vergeudet „Leben“ nicht
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
21.10.2016
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