Foto:©Elisabeth Anton
Mensch, denke nach!
Der Morgen schaut wortlos über die Welt
Der Wald, vom Nebel nicht verschont
Welch Farbenmagie vom Herbst bestellt
Wenn er uns mit Farbenschimmern belohnt
Es atmen der Tag, seine Stunden
Der Zeiger dreht sich, er kennt seinen Lauf
Mal Glück, mal Tränen, mal Freud, mal Wunden
Wer weitergehen will, nimmt alles in Kauf
Mal Schatten, mal Licht, mal Sonne, mal Wind
Und dennoch dreht sie sich weiter, die Uhr
Mensch, bedenke, welch vergängliche Lebewesen wir sind
Mit nur einem Leben, mit nur einer einzigen Spur
Die Nacht zeigt uns, wenn es Herbstzeit
Wie schnell auch deine Jahre vergehen
Welken der Farbenpracht, der Taktstock der Vergänglichkeit
So schnell wir vor dem letzten Abend stehen
Mensch, denke nach!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.10.2021
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