Donnerstag, 9. Dezember 2021

Der Tod, diese stählerne Axt der Vergänglichkeit



 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Der Tod, diese stählerne Axt der Vergänglichkeit  

 

Der Tod, er löscht alles Leben aus

Unbarmherzig, eiskalt, ohne zu fragen

 

Skrupellos nimmt er alles, alles mit

Manchmal lauert er etwas länger, trotz Sekundenurteil

 

Manchmal kommt er wie ein Blitzschlag, plötzlich da

Ohne zu fragen, ohne Rücksicht zu nehmen

 

Er entscheidet sadistisch, weil sein Herz aus Stein

Der Tod, er kann nicht weinen, nicht leiden, nicht bereuen

 

Auch wenn niemand weiß, wann ihm die Stunde schlägt

Das interessiert den Tod nicht, ob ich das weiß oder nicht

 

Der Tod, er entscheidet immer, nur wie er das will

Ohne sich je zu erklären, warum er wann, was, wie entschieden

 

Der Tod, diese Allmacht über jedes Leben, diese stählerne Axt der Vergänglichkeit

Im ewigen War, Sein und Werden unseres Erdballs Lebenszyklus

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  20.06.2015

 

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