Samstag, 17. Dezember 2022

Mein Hatzfeld, du meine Heimat, ich vermisse dich 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mein Hatzfeld, du meine Heimat, ich vermisse dich        

 

Meine Heimat, wie vermisse ich dich

Es ist Weihnachtszeit, mein Herz weint nach dir

Mein Heimweh, es quält mich täglich

Mein Heimweh sehnt sich, mein Hatzfeld, nach dir

 

Ich vermisse die einzigartigen Gassen, mein Elternhaus

Die Blumen hinter dem Gartenzaun

Die Menschen, nebenan, dort drüben, im Nachbarhaus

Heimat du warst, bist und bleibst mein Lebenstraum

 

Ich vermisse Brauchtum, Heimatgeborgenheit

Die Freunde, Nachbarn, die Schlittenfahrt

Wenn die Glocken uns erfreut zur Weihnachtszeit

Denk ich auch an Dachbodenschlüssel, mit seinem „Riesenbart“

 

Dort schauten wir durchs Schlüsselloch, kommt das Christkind, ist die Treppe frei

Oder die Katze wieder runter in den Hof will

Ich vermisse Großmutters einzigartig duftenden Brei

Das Läuten der Kirchenglocken, wenn der Abend so friedlich, so still

 

Ich vermisse das Vieh, die Tiere, Taubenschlag, Schweinestall, den Klee

Die Obstbäume, Himbeerstrauch, Akazienbäume, die weißen Lilien am Gassentor

Heimat, ich vermisse dich. Manch Erinnerung, sie tut nur noch weh

Ob ich hinter der Haustür stehe oder davor

 

Mein Hatzfeld, ich vermisse dich, du meine Heimat

So lange ist´s her, seit ich bei dir zuhause war

Ich vermisse mein Elternhaus in der Spenglgass, diese einzigartige Stadt

Ich vermisse alles, was mir einst lieb und wertvoll, was mir Jahrzehnte „Heimat“ war

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   15.12.2022

 

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