Foto:©Elisabeth Anton
Mein Hatzfeld, du meine Heimat, ich vermisse dich
Meine Heimat, wie vermisse ich dich
Es ist Weihnachtszeit, mein Herz weint nach dir
Mein Heimweh, es quält mich täglich
Mein Heimweh sehnt sich, mein Hatzfeld, nach dir
Ich vermisse die einzigartigen Gassen, mein Elternhaus
Die Blumen hinter dem Gartenzaun
Die Menschen, nebenan, dort drüben, im Nachbarhaus
Heimat du warst, bist und bleibst mein Lebenstraum
Ich vermisse Brauchtum, Heimatgeborgenheit
Die Freunde, Nachbarn, die Schlittenfahrt
Wenn die Glocken uns erfreut zur Weihnachtszeit
Denk ich auch an Dachbodenschlüssel, mit seinem „Riesenbart“
Dort schauten wir durchs Schlüsselloch, kommt das Christkind, ist die Treppe frei
Oder die Katze wieder runter in den Hof will
Ich vermisse Großmutters einzigartig duftenden Brei
Das Läuten der Kirchenglocken, wenn der Abend so friedlich, so still
Ich vermisse das Vieh, die Tiere, Taubenschlag, Schweinestall, den Klee
Die Obstbäume, Himbeerstrauch, Akazienbäume, die weißen Lilien am Gassentor
Heimat, ich vermisse dich. Manch Erinnerung, sie tut nur noch weh
Ob ich hinter der Haustür stehe oder davor
Mein Hatzfeld, ich vermisse dich, du meine Heimat
So lange ist´s her, seit ich bei dir zuhause war
Ich vermisse mein Elternhaus in der Spenglgass, diese einzigartige Stadt
Ich vermisse alles, was mir einst lieb und wertvoll, was mir Jahrzehnte „Heimat“ war
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
15.12.2022

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