Foto:©Elisabeth Anton
Septemberabend
Für Dich H.
Septemberabend, draußen so still die Nacht
Sie tut so weh, meine Traurigkeit
Unser Glück hat seine Tür zugemacht
Sie ist so einsam ohne dich, die Zeit
Ich weine, weil deine Stunden gezählt
Weil dein Tod dich einfach mitgenommen
Weil er für dich die Ewigkeit gewählt
Schmerz, Trauer und Tränen habe ich bekommen
Ohne dich, das ist kein Leben mehr
Meine Kraft geht langsam zu Ende
Alles so bitter einsam, so trostlos, so schwer
Ich vermisse dich, deine Liebe, Nähe, deine streichelnden Hände
Ich muss sie leben, all deine Prophezeiungen
Ich muss einsehen, es kann grausam sein, das Leben
Nichts ist mehr geblieben, nur „unsere Erinnerungen“
Sie sind so reich, so schön. Nur ihr Glück, das können sie nie mehr geben
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
18.09.2012
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