Foto:©Elisabeth Anton
Sie wird es nie wissen, warum
Sie wollte immer in den Bergen leben
Das war ihr Traum, seit sie ein Kind
Alles, alles wollte sie dafür geben
Leider, er wehte sie woanders hin, der Schicksalswind
Was immer sie getan oder entschieden
Ihr Weg führte weit an den Bergen vorbei
Sie sehnte sich nach innerem Frieden
Inzwischen, da war ihr alles einerlei
Sie kann es, bis heute, nicht verstehen
Warum ihr nicht gegönnt, in den Bergen zu leben
Dem Himmel so nah, wollte sie durchs Leben gehen
Aber Schicksal, Schicksal wollte ihr dieses Glück nicht geben
Sie träumt von ihren Bergen, jeden Abend, jede Nacht
Sie erinnert sich, wo sie vor dem Gipfelkreuz, mit betenden Händen
Auch heute wieder, an den Zauber der Bergwelt gedacht
Sie weiß,
Schicksal kann man nicht bestimmen, nicht wenden
Sie wird immer von ihren Bergen träumen
Wo man ihm so nah, dem trauten Himmelszelt
Sie wird es nie wissen, warum musste sie alles versäumen
Warum ihr nicht gegönnt, die Magie ihrer ewig ersehnten Bergwelt
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
01.05.2023
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