Freitag, 19. Mai 2023

WIR, nur unbedeutende Schatten


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

WIR, nur unbedeutende Schatten

Stoppt endlich die Kriege dieser Welt!                           

 

Der Herbstwind brachte das Wolkenmeer

Baumkronen atmen zufrieden im sanften Regen

Als ob die Wolken heute nicht mehr leer

Dieses Nass, welch himmlischer Segen

 

Endlich regnet es, die Blumen so dankbar

Sträucher, Bäume, sie atmen dankbar auf

Auch wenn es bald zu Ende, das Jahr

Herbst bringt Schönheit. Ich schau zum Himmel auf

 

Die Ahornäste wiegen ihre Regentropfen

Käfer schnell unter den Blättern verschwinden

Die Zeit rennt. Bald wird der Winter anklopfen

So schnell sich Vergänglichkeit und Ewigkeit finden

 

So schnell eilen die Jahreszeiten

Streuen ihre Schönheiten, dann Welken angesagt

So auch unsere Jahre dahingleiten

Kaum einer nach der Zeit mal fragt

 

Alles Leben, alle Zeit, sie gehen einfach fort

In aller Stille sterben wir, mit jedem Tag, jeder Stunde

Das Leben tobt mal da, mal dort

Wir genießen das Glück, die Narbe schließt so manche Wunde

 

Im steten Kreislauf mit der Zeit

Gehen unsere Jahre einfach mit

Und immer mit dieser leisen Vergänglichkeit

Mit jeder Jahreszeit im Gleichschritt

 

Sei dankbar, wenn du Leben bekommen

Lebe zufrieden, umarme Glück und Leid

Wer immer dich auch in seine Arme genommen

Wir sind nur unbedeutende Schatten Richtung Ewigkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  15.09.2022

 

 

 

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