Donnerstag, 8. Juni 2023

Wenn Ruinen die Tränen, den Schmerz, die Getöteten umarmen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn Ruinen die Tränen, den Schmerz, die Getöteten umarmen  

 

Die Ruinen so stumm, so verzweifelt sind

Weil selbst sie ersticken, im Schmerz dieser Zerstörung

Diese Tragödie, er nimmt sie nicht mit, der Wind

Weil alles so qualvoll, so ohne Hoffnung

 

Ganze Straßen, Orte, nichts blieb verschont

Überall nur noch Ruinenstätte

Überall Tränen, der Schmerz, nur noch die Tragödie thront

Und die Kriegsverbrecher spielen Billard um die Wette

 

Ein noch nie dagewesener Verfall einer Zivilisation

Die einst so viel Wohlstand aufgebaut

Plötzlich, plötzlich nur noch Vernichtung, Töten, Herz nicht mal mit Ration

Ruinen, getötete Unschuldige, Vertriebene, Heimatverlust, wohin das Auge schaut

 

Wenn die Nachrichten Bilder von diesen Ruinen zeigen

Wo beide Seiten, an dieser Front, nur Verlierer sind

Weigern sie sich, vor ihrem Schicksal zu verneigen

Umarmen im Schmerz der Verzweiflung die Getöteten, im traurigen Sommerwind

 

Stoppt ihn endlich, diesen sinnlosen Krieg!

Stoppt diese Machtgier, diesen Hass, diese Zerstörungen durch die Macht!

Stoppt das Töten der Unschuldigen!

Wenn unser Erdball und Himmel es nicht mehr ertragen

Was sie täglich sehen müssen

Werden wir alle, machtlos und hoffnungslos

In einen unerwünschten Abgrund gleiten

Ein Gleiten ohne Rückkehr, was wir eigens verschuldet

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   02.06.2023

 

 

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