Foto:©Elisabeth Anton
Wenn Ruinen die Tränen, den Schmerz, die Getöteten umarmen
Die Ruinen so stumm, so verzweifelt sind
Weil selbst sie ersticken, im Schmerz dieser Zerstörung
Diese Tragödie, er nimmt sie nicht mit, der Wind
Weil alles so qualvoll, so ohne Hoffnung
Ganze Straßen, Orte, nichts blieb verschont
Überall nur noch Ruinenstätte
Überall Tränen, der Schmerz, nur noch die Tragödie thront
Und die Kriegsverbrecher spielen Billard um die Wette
Ein noch nie dagewesener Verfall einer Zivilisation
Die einst so viel Wohlstand aufgebaut
Plötzlich, plötzlich nur noch Vernichtung, Töten, Herz nicht mal mit Ration
Ruinen, getötete Unschuldige, Vertriebene, Heimatverlust, wohin das Auge schaut
Wenn die Nachrichten Bilder von diesen Ruinen zeigen
Wo beide Seiten, an dieser Front, nur Verlierer sind
Weigern sie sich, vor ihrem Schicksal zu verneigen
Umarmen im Schmerz der Verzweiflung die Getöteten, im traurigen Sommerwind
Stoppt ihn endlich, diesen sinnlosen Krieg!
Stoppt diese Machtgier, diesen Hass, diese Zerstörungen durch die Macht!
Stoppt das Töten der Unschuldigen!
Wenn unser Erdball und Himmel es nicht mehr ertragen
Was sie täglich sehen müssen
Werden wir alle, machtlos und hoffnungslos
In einen unerwünschten Abgrund gleiten
Ein Gleiten ohne Rückkehr, was wir eigens verschuldet
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
02.06.2023
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