Montag, 17. Juli 2023

Wie undankbar, wie blind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wie undankbar, wie blind                                               

 

Ich sitze am Fluss, der Wind streichelt mein Gesicht

Meine Gedankenwelt voller Licht und Erinnerung

Ich weiß, ich täusche mich nicht

Unsere Welt ist ein Paradies, jedes Land voller Schönheit und Hoffnung

 

Auf jedem Kontinent, in jedem Land

Schönheiten der Natur gestreut

Spielende Kinder reichen sich die Hand

Jeder Herzensmensch sich an Leben und Naturwunder erfreut

 

Überall Brauchtum, Sitten, Muttersprache, Heimat

Es ist so schön, wie verschieden die Völker dieser Welt

Ob Dörfer, Wälder, Felder, Berge, Wiesen oder Stadt

Überall und jedem, Schönheiten dieser Erde bestellt

 

Länder bereisen, erhalten, was uns einst geschenkt

Bräuche anderer genießen. Sie ist so schön, unsere Welt

Wer immer auch diese Wunder, diesen Reichtum lenkt

Wenn Zivilisation Dank und Zufriedenheit gewählt

 

Ich bin traurig, wenn ich sehe

Wie undankbar die Menschheit

Ob ich vor einer Moschee, ob vor einer Kathedrale stehe

Sehe ich immer Menschen, mit ihrem Leben, ihrem Glauben, mit Schätzen ihrer Zeit

 

Mensch, schätze, was du hast!

Sei zufrieden, dankbar für alles, was Leben, Erde, Himmel und Natur uns schenken

Wir brauchen Frieden, eine Zukunft für all die nachfolgenden Generationen

Und das können nur die Liebe, die Menschlichkeit sein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  03.07.2023

 

 

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