Foto:©Elisabeth Anton
Wie undankbar, wie blind
Ich sitze am Fluss, der Wind streichelt mein Gesicht
Meine Gedankenwelt voller Licht und Erinnerung
Ich weiß, ich täusche mich nicht
Unsere Welt ist ein Paradies, jedes Land voller Schönheit und Hoffnung
Auf jedem Kontinent, in jedem Land
Schönheiten der Natur gestreut
Spielende Kinder reichen sich die Hand
Jeder Herzensmensch sich an Leben und Naturwunder erfreut
Überall Brauchtum, Sitten, Muttersprache, Heimat
Es ist so schön, wie verschieden die Völker dieser Welt
Ob Dörfer, Wälder, Felder, Berge, Wiesen oder Stadt
Überall und jedem, Schönheiten dieser Erde bestellt
Länder bereisen, erhalten, was uns einst geschenkt
Bräuche anderer genießen. Sie ist so schön, unsere Welt
Wer immer auch diese Wunder, diesen Reichtum lenkt
Wenn Zivilisation Dank und Zufriedenheit gewählt
Ich bin traurig, wenn ich sehe
Wie undankbar die Menschheit
Ob ich vor einer Moschee, ob vor einer Kathedrale stehe
Sehe ich immer Menschen, mit ihrem Leben, ihrem Glauben, mit Schätzen ihrer Zeit
Mensch, schätze, was du hast!
Sei zufrieden, dankbar für alles, was Leben, Erde, Himmel und Natur uns schenken
Wir brauchen Frieden, eine Zukunft für all die nachfolgenden Generationen
Und das können nur die Liebe, die Menschlichkeit sein
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
03.07.2023
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