Foto:©Elisabeth Anton
In mein Hatzfeld zurück
Grünbeladen strahlt der Garten vor mir
Blumenkelche in bunten Farben, Vögel singen
In Gedanken bin ich zuhause, Heimat, bei dir
Wo eben Vogeleltern gesammeltes Futter ins Nest bringen
Da, unter der Dachrinne höre ich sie piepen
Die Vogelkinder. Andere Töne dringen vom Taubenschlag an mein Ohr
Auf dem Sandhaufen die Kleinen den Sand zu Mehl „sippen“
Der alte Rosenstrauch blüht noch immer, dort vorne am Gassentor
Der Garten blüht in seiner wundersamen Farbenpracht
Jede Blume lebt und strahlt zur Sommerzeit
Meine Gedanken sich mal wieder auf den Weg nach Hause gemacht
Mein Heimweh spürt schon wieder Fernwehzeit
Der Mais ist bestimmt schon kniehoch gewachsen, draußen auf den Fluren
Das Korn reift bestimmt in der Sonne wärmenden Glut
Erinnerungen hinterlassen mal wieder tränenbeweinte Spuren
Vor der Schönheit meiner Heimaterinnerungen ziehe ich ehrfurchtsvoll den Hut
Ich lebe sie oft wieder, diese längst vergangenen Stunden
Wenn mein Heimweh mich nach Hause, nach Hatzfeld führt
Erinnerungen! Welch Glück geblieben für mich, auch manche Wunden
Die nie heilen werden, solange mein Herz noch Heimweh spürt
Heimweh nach alten Gassen, nach meinem Elternhaus
Heimweh nach den Menschen, mit denen ich manche Stunden geteilt
Heimweh spüre ich im Herzen. In Gedanken gehe ich wieder nach Haus´
Nach Hatzfeld. Da, da wo ich im Glück heimatlichen Segens gerne verweilt
Unaufhaltsam, wenn man Heimweh mich nach Hatzfeld treibt
Unvorstellbar, die Kraft der Erinnerung, lebe ich längst vergangenes Glück
Heimweh ist´s, das mir wohl für immer bleibt
Tragen mich meine Gedanken, wie eben, nach Hause, in mein Hatzfeld zurück
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.07.2004

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