Mittwoch, 20. September 2023

In mein Hatzfeld zurück

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

In mein Hatzfeld zurück                                 

 

Grünbeladen strahlt der Garten vor mir

Blumenkelche in bunten Farben, Vögel singen

In Gedanken bin ich zuhause, Heimat, bei dir

Wo eben Vogeleltern gesammeltes Futter ins Nest bringen

 

Da, unter der Dachrinne höre ich sie piepen

Die Vogelkinder. Andere Töne dringen vom Taubenschlag an mein Ohr

Auf dem Sandhaufen die Kleinen den Sand zu Mehl „sippen“

Der alte Rosenstrauch blüht noch immer, dort vorne am Gassentor

 

Der Garten blüht in seiner wundersamen Farbenpracht

Jede Blume lebt und strahlt zur Sommerzeit

Meine Gedanken sich mal wieder auf den Weg nach Hause gemacht

Mein Heimweh spürt schon wieder Fernwehzeit

 

Der Mais ist bestimmt schon kniehoch gewachsen, draußen auf den Fluren

Das Korn reift bestimmt in der Sonne wärmenden Glut

Erinnerungen hinterlassen mal wieder tränenbeweinte Spuren

Vor der Schönheit meiner Heimaterinnerungen ziehe ich ehrfurchtsvoll den Hut

 

Ich lebe sie oft wieder, diese längst vergangenen Stunden

Wenn mein Heimweh mich nach Hause, nach Hatzfeld führt

Erinnerungen! Welch Glück geblieben für mich, auch manche Wunden

Die nie heilen werden, solange mein Herz noch Heimweh spürt

 

Heimweh nach alten Gassen, nach meinem Elternhaus

Heimweh nach den Menschen, mit denen ich manche Stunden geteilt

Heimweh spüre ich im Herzen. In Gedanken gehe ich wieder nach Haus´

Nach Hatzfeld. Da, da wo ich im Glück heimatlichen Segens gerne verweilt

 

Unaufhaltsam, wenn man Heimweh mich nach Hatzfeld treibt

Unvorstellbar, die Kraft der Erinnerung, lebe ich längst vergangenes Glück

Heimweh ist´s, das mir wohl für immer bleibt

Tragen mich meine Gedanken, wie eben, nach Hause, in mein Hatzfeld zurück

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    10.07.2004

 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Auch der Mächtigen Lebenszeit endet irgendwann. Was wollen wir hinterlassen?

                  Foto:©Elisabeth Anton       Auch der Mächtigen Lebenszeit endet irgendwann. Was wollen wir hinterlassen?                ...