Foto:©Elisabeth
Anton
Wach auf, bevor du untergehst!
Wach auf, Menschheit!
So erbärmlich arm geworden
So viele Personen, Leute, Menschheit
Ohne zu sehen, welch Werte unseres Seins wir morden
Wenn wir die Liebe nicht mehr leben, nicht mehr die Menschlichkeit
Alles rennt mit blindem Blick
Ob es durch Tag, Nacht, Monat oder Jahr
Ohne zu denken, wir bekommen nichts mehr zurück
Alles dahin, alles nur noch „Es war…“
Wenn der Augenblick vorbei, die Stunden
Wird das Heute zum Gestern, das Morgen zur Gegenwart
Mensch, umarme die blutenden Wunden
Nicht jeder kennt des Glückes Start
Manch einer krank geboren
Obwohl er das niemals gewollt
Wenn wir nicht die Liebe leben, sind wir bald verloren
Die Vergänglichkeit stellt keine Fragen, sie rollt
Mensch, schau ab und an mal zu den Tieren hin
Sie leben die Werte der Zeit, des Lebens
Was du heute nicht gelebt, ist morgen längst dahin
Augenblicke die nicht gelebt, sie waren vergebens
Mensch, wir haben das Wohl der Stunde auch in unserer Hand
Lebe die Liebe, schenke umarmende Geborgenheit
Wir müssen zusammenhalten oder verlieren des Menschseins Herzensband
Wach auf, bevor du untergehst! Wach auf, Menschheit!
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
23.11.2023
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