Foto:©Elisabeth Anton
Die Zeit, sie kennt kein Erbarmen
So schnell war die Zeit dahin
Die Jahrzehnte verflogen mit dem Wind
Heute hätte sie Geburtstag, meine Nachbarin
Längst ruht sie in fremder Erde. Wie machtlos Menschen sind
Die Zeit, sie nimmt alles mit, ohne dich zu fragen
Die Uhr drehte die letzten Jahrzehnte, als ob in einer Dauerschleife
Jede Stunde verschwindet, oft, ohne ein Wort zu sagen
Kaum öffnet sich des Augenblicks Knospe, schon berührt sie die Reife
Geht, zieht weiter, Tag für Tag, Nacht um Nacht
Jahreszeit um Jahreszeit, Jahr um Jahr
So schnellt die letzten Jahrzehnte vergangen, womit auch immer bedacht
Die Stunden eilen, kaum Frühling, schon wieder Silvester, ein neues Jahr
Mensch, nimm dir ab und an mal Zeit
Den Augenblick zu spüren, zu umarmen
So schnell dahin, unsere einmalige Zeit
Was vergangen, kommt nie wieder. Zeit, sie kennt kein Erbarmen
Mensch, vergiss nicht, dass sie einmalig, deine Zeit
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
07.06.2025
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