Foto:©Elisabeth Anton
Manchmal liebt „Mann“ den Wein, ohne, dies ändern zu können
Durchwandere ich die Jahrzehnte meines Lebens
Finde ich immer wieder eine schöne Zeit
Manchmal schwer, mal grenzenloses Glück, kein Augenblick vergebens
Wenn auch mich zutiefst berührt, manche Stunden meiner Zeit
Vieles zu ertragen, nicht weil Vater den Wein geliebt
Sondern, weil Leute nicht vor ihrer Tür gekehrt
Manche deren Nachrichten die Sicht meiner Augen betrübt
Wenn ich mich gegen die Tränen meiner Traurigkeit nicht gewehrt
Ich habe geweint, weil so gefühlsarm, so taktlos, die Menschheit
Es machte mich traurig und stark zugleich
War traurig, weil keiner gesehen, wie edel Vaters Menschlichkeit
Diese Jahre waren nicht einfach, doch sie machten mich auch reich
Reich, da ich vieler Leute Gefühlsarmut erlebt, gesehen
Wie beleidigend viele, obwohl ahnungslos, wo die Wahrheit
Leute haben skrupellos verurteilt, nie die Realität gesehen
Wie wertvoll, kehrt jeder mal vor seiner Tür, zu jeder Jahreszeit
Er liebte den Wein, so grenzenlos seine Liebe zu seinen Kindern war
Seine Kinder bedeuteten ihm sein Leben
Es gibt Dinge im Leben, die nicht immer sonnenklar
Jeder Bach hat seine Quelle, für alles, immer, einen Grund gegeben
Manchmal liebt "Mann" den Wein, ohne, dies ändern zu können...
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
08.01.2026
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