Foto:©Elisabeth Anton
Jeder mit seinem Schicksal, aber Frieden, Frieden kommt von Menschen
Die Spatzen tummeln sich im Futterhaus
Die Meisen plätschern im sonnengewärmten Wasser
Der Schmetterling fliegt von Blüte zu Blüte
Die Schnecke quält sich am Blumentopf hoch, immer der Sonne entgegen
Die Ameisen, in aller Eile, durch den Blätterwald des Wilden Weins
Die Bienen so fleißig, von Blütenkelch zu Blütenkelch
Die Amseln baden im Blumentrog unter dem Baum
Libellen, welch Wunderfarben durch ihren Flügelschlag
Ich genieße diese Augenblicke voller Wunder der Natur
Während meine Gedanken bei den Unschuldigen an der Front
Bei den Menschen, die im Krieg nur noch Angst und Verzweiflung leben
Bei den Hinterbliebenen, die vor ihren Gräbern weinen
Weil ich nicht vergessen kann
Welch Schmerz ein Kriegstoter hinterlässt
Wobei keiner der Soldaten das will
Die Hinterbliebenen weinen um ihre Kriegstoten
Wie meine Großeltern dies auch getan
50 Jahre lang, bis zu ihrem Tod
Um ihren Sohn geweint, mit 19 erschossen an der Front
Für wen? Weshalb? Warum?
Mensch, wach auf!
DU trägst alle Schuld, ob Krieg, ob Frieden
Menschheit, wenn DU den Weltfrieden willst
Dann beende alle Kriege der Welt
Jetzt, sofort, für alle, an allen Kriegsfronten der Welt
Jeder mti seinem Schicksal, aber Frieden, Frieden kommt von Menschen
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
30.05.2026
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