Mittwoch, 10. Juni 2026

Jeder mit seinem Schicksal, aber Frieden, Frieden kommt von Menschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Jeder mit seinem Schicksal, aber Frieden, Frieden kommt von Menschen

                                                                                         

Die Spatzen tummeln sich im Futterhaus

Die Meisen plätschern im sonnengewärmten Wasser

Der Schmetterling fliegt von Blüte zu Blüte

Die Schnecke quält sich am Blumentopf hoch, immer der Sonne entgegen

Die Ameisen, in aller Eile, durch den Blätterwald des Wilden Weins

Die Bienen so fleißig, von Blütenkelch zu Blütenkelch

Die Amseln baden im Blumentrog unter dem Baum

Libellen, welch Wunderfarben durch ihren Flügelschlag

Ich genieße diese Augenblicke voller Wunder der Natur

Während meine Gedanken bei den Unschuldigen an der Front

Bei den Menschen, die im Krieg nur noch Angst und Verzweiflung leben

Bei den Hinterbliebenen, die vor ihren Gräbern weinen

Weil ich nicht vergessen kann

Welch Schmerz ein Kriegstoter hinterlässt

Wobei keiner der Soldaten das will

Die Hinterbliebenen weinen um ihre Kriegstoten

Wie meine Großeltern dies auch getan

50 Jahre lang, bis zu ihrem Tod

Um ihren Sohn geweint, mit 19 erschossen an der Front

Für wen? Weshalb? Warum?

Mensch, wach auf!

DU trägst alle Schuld, ob Krieg, ob Frieden

Menschheit, wenn DU den Weltfrieden willst

Dann beende alle Kriege der Welt 

Jetzt, sofort, für alle, an allen Kriegsfronten der Welt 

Jeder mti seinem Schicksal, aber Frieden, Frieden kommt von Menschen 

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 30.05.2026

 

 

 

 

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