Samstag, 11. Juli 2026

Alles verloren, alles, weil „Freiheit leben“ mein Traum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton  

 

 

Alles verloren, alles, weil „Freiheit leben“ mein Traum              

  

Heimweh, welch spürbarer Schmerz

Als Folge, weil Diktatur sie eingeschränkt, die Freiheit

Ich wollte frei sein, frei leben, ob Geist, Seele oder Herz

Musste Heimat aufopfern, wegen Freiheit

 

46 Jahre fern der Heimat, welch Schmerz

Völkerwanderungen, immer, Befehle der Macht

Ob Wandern wegen Verfolgung, wegen Freiheit, es weint das Herz

Daran, daran hat keiner der Mächtigen gedacht

 

Wie sehr Menschen leiden

Egal in welche Richtung die Vertreibungen gehen

Heimweh, es vergeht nie, man kann es nicht meiden

Man kann nur sprachlos vor der Wahrheit stehen

 

Alles verloren. Generationen haben alles verloren

Wo „Aussiedlung“ Richtung Freiheit geführt

Heimat, damaliges Leben einfach verloren

Heimweh geblieben, auch wenn „Freiheit“ mein Dasein berührt

 

In der Fremde, in Wohlstand und Freiheit

Kann man alles genießen, erleben, sich freuen

Nur eines nicht: Heimweh vergeht nicht mit der Zeit

Man kann die Uhr nicht zurückdrehen, man kann nicht mal bereuen

 

Ich kann nicht bereuen, dass „Freiheit leben, mein Traum!“

Ich kann nicht bereuen, weil ich „Freiheit“ leben wollt

Nur Heimweh, Heimweh vergeht nie, zu keiner Zeit, in keinem Raum

Heimweh, der Schmerz meiner Seele, weil Heimat, alles, einfach davongerollt

 

Weil „Freiheit leben, mein Traum!“

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                25.06.2026

 

 

 

 

 

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