Foto:©Elisabeth Anton
Alles verloren, alles, weil „Freiheit leben“ mein Traum
Heimweh, welch spürbarer Schmerz
Als Folge, weil Diktatur sie eingeschränkt, die Freiheit
Ich wollte frei sein, frei leben, ob Geist, Seele oder Herz
Musste Heimat aufopfern, wegen Freiheit
46 Jahre fern der Heimat, welch Schmerz
Völkerwanderungen, immer, Befehle der Macht
Ob Wandern wegen Verfolgung, wegen Freiheit, es weint das Herz
Daran, daran hat keiner der Mächtigen gedacht
Wie sehr Menschen leiden
Egal in welche Richtung die Vertreibungen gehen
Heimweh, es vergeht nie, man kann es nicht meiden
Man kann nur sprachlos vor der Wahrheit stehen
Alles verloren. Generationen haben alles verloren
Wo „Aussiedlung“ Richtung Freiheit geführt
Heimat, damaliges Leben einfach verloren
Heimweh geblieben, auch wenn „Freiheit“ mein Dasein berührt
In der Fremde, in Wohlstand und Freiheit
Kann man alles genießen, erleben, sich freuen
Nur eines nicht: Heimweh vergeht nicht mit der Zeit
Man kann die Uhr nicht zurückdrehen, man kann nicht mal bereuen
Ich kann nicht bereuen, dass „Freiheit leben, mein Traum!“
Ich kann nicht bereuen, weil ich „Freiheit“ leben wollt
Nur Heimweh, Heimweh vergeht nie, zu keiner Zeit, in keinem Raum
Heimweh, der Schmerz meiner Seele, weil Heimat, alles, einfach davongerollt
Weil „Freiheit leben, mein Traum!“
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
25.06.2026

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