Samstag, 1. August 2026

Ihr einziger Traum, er erfüllte sich nie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 

 

 

Ihr einziger Traum, er erfüllte sich nie                                      

  

Sie sitzt auf der alten Bank am Waldrand

Ihre Gedanken ziehen an ihr vorbei, manch wertvolle Erinnerung

Das Glück reichte ihr selten die Hand

Sie glaubte immer an das Gute, an Himmelsmacht und Hoffnung

 

Sie hatte in ihrem Leben nur einen Traum

Sie wollte weder Reichtümer noch Geld

Sie hatte, immer, nur den einen Traum

Geliebt zu werden, abgöttisch geliebt werden, von der Erde bis zum Sternenzelt

 

Sie wollte nur geliebt werden, nie reich sein

Sie wollte das Glück in all seiner Macht berühren

Sie war dankbar, zufrieden, doch so oft allein

Sie hatte alles, nur die Liebe, seine Liebe konnte sie nie spüren

 

Ein Leben lang allein, mit all ihren Träumen

Obwohl sie doch nur den einen Wunsch, geliebt zu werden

Sie sah ihre Jahrzehnte entfliehen, sie musste vieles versäumen

Dabei wollte sie doch nur geliebt, abgöttisch geliebt werden

 

Im Herbst ihres Lebens hat sie gesehen

Dass sie im Leben des Schicksals Farben bekommen

Sie musste, immer, alle Wege allein gehen

Hat das Leben gelebt, wie bekommen

 

Sie hatte doch nur den einen Traum

Geliebt zu werden, abgöttisch geliebt, um zu spüren

Dass die Liebe der Seele, des Herzens vollkommener Traum

Ihr war das nicht gegönnt, sie konnte seine Liebe nie spüren

 

Obwohl sie all ihre Liebe geschenkt

Aber seine Liebe hatte diese Macht nicht, sie war nie zu spüren

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    04.07.2026

 

 

 

 

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