Foto:©Elisabeth Anton
Geliebt wurde sie nicht
Schicksalswege
Sie hatte so viel Dankbarkeit für ihr Leben
Doch geliebt, geliebt wurde sie nicht
Himmel, Erde und Schicksal haben ihr so vieles gegeben
Doch geliebt, geliebt wurde sie nicht
Keiner streichelte ihr Gesicht unterm Sternenmeer
Keiner umarmte sie, um sie zu verwöhnen
Doch ihr Glas, das Glas der Hoffnung, wurde nie leer
In Ehrfurcht vor dem Leben konnte sie sich mit ihrem Weg versöhnen
Sie war traurig, weinte ihre Tränen
Sie sah, wie andere Glück gelebt, im leisen Mondschein
Immer und immer wieder wollte sie nur Hoffnung erwähnen
Sie wusste, ihr ganzes Leben lang ist sie allein
Schicksal meinte es nicht gut mit ihr
Erfüllte die Träume ihrer Jugend nicht
Ihr Leben war eher Einsamkeit und Sehnsuchtsrevier
Nur aufgeben, aufgeben wollte sie nicht
Sie war voller Liebe, ehrlich und dankbar
Sie trug die Hoffnung auf ihren Händen
Und wenn schon wieder vergangen das Jahr
Schaute sie zu den Sternen, um Dank und einen Gruß zu senden
Auch wenn sie das Sternenleuchten nicht sah
Durch den Nebelschleier ihrer Tränen...
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
10.09.2026
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