Donnerstag, 1. Oktober 2026

Frieden, Frieden überall auf dieser Welt, zu jeder Jahreszeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

 

Frieden, Frieden überall auf dieser Welt, zu jeder Jahreszeit       

  

Sie saß am Fenster, Sternenfunkeln am Himmelszelt

Bunte Blätter berührten die Fensterscheiben

Der Wind hat sie hierhergebracht, ihnen, sein Märchen erzählt

Farbenfrohe Herbstblätter zeigen uns, es gibt kein Bleiben

 

Alles und alle sind wir Sklaven der Vergänglichkeit

Was lebt wird blühen, reifen, welken. Am Ende, am Ende sind wir alle tot

Jeder von uns hat seine eigene Zeit

Jeder lebt mal Licht, Glück, mal Leid und Not

 

Sie dachte nach, über Schicksal und Leben

Über die endlosen Kriege unserer Welt

Wie können Menschen Tod und Leiden eine Chance geben

Mensch, eben geschieht auf dieser Erde, was nichts Gutes erzählt

 

Die Natur schenkt uns ihre Farbenwelt

Schönheit uns geschenkt, zu jeder Jahreszeit

Plötzlich, als ob ein Stern vom Himmel fällt

Sie fängt ihn auf, wünscht für alle Welt „Friedenszeit!“

 

Sie träumt von einer friedlichen Welt, seit sie ein Kind

Mitten in der Natur, umarmt von dieser Wohltat

Wenn Blüten farbenfroh, Blätter Opfer des Welkens sind

Natur für sie, immer schon, die schönsten Gaben hat

 

Beendet die Kriege der Welt

Hört mit Töten, Vernichten auf, stoppt all dieses Leid

Früher, meine Großeltern mir aus der Welt der Märchen erzählt

Und sie fragten, nachdenklich: „Warum, warum gibt es nicht ewige Friedenszeit?“

 

Die Menschen wollen, können nicht sehen

Welch Gaben uns geschenkt, von Leben, Erde, Himmel und Natur

Wie grausam, muss man vor all den „Heldengräber“ stehen

Ohne zu erkennen, dass unsere Jahre nur eine sehr dünne, kurze Seidenschnur

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    22.09.2026

 

 

 

 

 

 

 

 

Frieden, Frieden überall auf dieser Welt, zu jeder Jahreszeit

                  Foto:©Elisabeth Anton     Frieden, Frieden überall auf dieser Welt, zu jeder Jahreszeit            Sie saß am Fenster,...