Samstag, 2. Juni 2018





Manchmal kommt man im Leben zu spät     


                                              




Manchmal kommt man im Leben zu spät -
ob schuldig, ob unschuldig.




Der Zeitpunkt verschlungen,
vom Schritt der Vergänglichkeit.


Den Augenblick versäumt, weil Steine den Weg versperrt,
weil Schicksale das Ziel nicht freigegeben.




Dann, dann bleibt nur noch die Erkenntnis:
Manchmal, manchmal kommt man im Leben zu spät…








©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
   30.04.2015






OktoberErinnerung…
Für Helmuth


 
In meine Arme
gefunden
geschmiegt
gehüllt
gewollt




In deinen Armen
verliebt
geborgen
gelacht
geweint




In unseren Armen
gelebt
geliebt
gekämpft
gegeben




In meinen Armen
gelitten
geweint
gehofft
gestorben…




©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld


   (2010)


  


 


 


 


 


 





Herzensbildung…



 






Herzensbildung,
Menschsein und
Anstand sind mir wichtiger als
Fachwissen.


Fachwissen kann man sich aneignen.



 © Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
     25.11.1999







 


 


 


 


Die Macht der Erinnerung…                                                            


 




Was ist sie wohl, die Macht der Erinnerung
Ist sie Glück oder Hölle, Schatten oder Licht
Was ist sie wohl, die Macht der Erinnerung
Trägt sie dich durchs Leben oder ist sie Höllenlicht


Die Macht der Erinnerung trägt dich irgendwie durchs Leben
Kannst du nicht vergessen, hast du es manchmal schwer
Die Erinnerung kann dir Segen, Halt, Kraft oder Tränen geben
Die Erinnerung hinterlässt Spuren voller Sonne oder Tränenmeer


Die Macht der Erinnerung trägt dich durch deinen Alltag, deine Zeit
Kannst du nicht vergessen, schenkt sie dir auch Mut und Halt
Sie schenkt auch Tränen, Kummer, Freude, auch bitteres Leid
Jedes Echo mal irgendwie durch die Täler seiner Berge hallt


Kannst du nicht vergessen, musst du oft leiden
Weinen oder lachen, dann vertrau deiner Hoffnung
Kannst du nicht vergessen, sie wird dich nicht meiden
Sie trägt dich immer, lachend oder weinend  durchs Leben,
die Macht der Erinnerung…


 


©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld


 


 


 


 


 


 


 


 


 


Alltagsglück                                                                                                     
 
Morgenstunde grüßt den Tag
Finsternis zieht sich zurück
damit Hoffnung den Sonnenaufgang berührt
damit Sonnenstrahlen das Herz wärmen
damit das Herz Güte verschenkt
damit die Güte Freude verteilt
damit die Freude das Leben genießen lässt
damit das Leben weiß, was Dankbarkeit
damit Dankbarkeit uns Zufriedensein spüren lässt
damit wir klar sehen, erleben
wie schön „unsere Tage“
von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, trotz allem…
 
©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    03.05.2016
 
 






Ewiges Fließen - so still, so lautlos                                                            


 


 


Im Strom der Zeit


fließt alles dahin.


 


So still, so lautlos, so leise,


ohne Wimpernzucken, ohne Reue.


 


Einfach nur ein Fließen -


ob Tag, ob Nacht.


 


Unentwegtes Fließen der Jahre


Richtung Ewigkeit.


 


Wobei wir, nur ein Funken


in diesem großen Feuerball.


 


Nur ein Sandkorn in der endlosen Wüste,


nur ein einsames Blatt im Wind.


 


So fließt es dahin, das Leben,


als ob nur ein Glühwürmchen im Schoße der Ewigkeit…


 


 


©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld


    03.08.2015


 


 


 


 


 

Freitag, 1. Juni 2018







                                                                                                                                            


 


Heimweh, mach das Buch meiner Erinnerungen zu, bevor ich weine…      


 
 


Ich sitze am Brunnenrand
Schau den fleißigen Bienen hinterher
Sie können mehr als Menschenverstand
Sie machen Honig aus buntem Blütenmeer


Die Katze wärmt sich im Sonnenschein
Der Hund liegt vor seiner Hütte, glücklich
Die Tauben, was können sie zufrieden sein
Die Rosen, sie duften wie selbstverständlich


Ich schaue dem Treiben der Natur zu
Ich atme die Wunder dieser Schönheit
Sie bringen meiner Seele Glück und Ruh´
Natur, was bist du göttliche Einzigartigkeit


Der alte Hofbesen, er lehnt am Gartenzaun
Die Sense wartet, mal wieder Klee zu schneiden
Die Kirschbaumkronen, welch unvergessener Traum
Natur, deine Zauberwelt, sie ist zu beneiden


Du strahlst, du blühst, du reifst in unverwechselbarer Schönheit
Du bringst Seele und Gedanken zum Wallen und zur Ruh´
Ich liebe dieses Zuhause, diese heimatliche Geborgenheit
Heimweh, bevor ich wieder weine, mach das Buch meiner Erinnerungen zu…
 


© Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
30.05.2014


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


                                                                                                   ,

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...