Sonntag, 5. Dezember 2021

So weit, und doch so nah


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

So weit, und doch so nah

                                                                                   

Morgenröte begrüßt den Tag

Der Wind, er brngt dir meine Gedanken

 

Damit du spürst

Du bist mir nah

 

Auch wenn dir kalt im Herzen

Auch wenn in deinem Herzen Ewigkeit

 

Meine Gedanken, nur für dich

Sie werden dir Wohltat sein

 

Sie hüllen dich umarmend ein

Um deine Einsamkeit mitzutragen

 

Du bist nie allein

Solange du weißt, spüren kannst

 

Was meine Gedanken dir sagen

Nur DIR, auch wenn du weit im Sternengarten…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                10.05.2016

 

Plötzlich










Foto:©Elisabeth Anton


Plötzlich                                                                                                         

 

Plötzlich, plötzlich die Bühne leer

Das Stück längstens zu Ende gespielt

Was einst so wertvoll schien, so edel und hehr

Plötzlich, nur noch auf „Abgrund“ gezielt

 

Die Show scheint aus

Das Glück in Millionen Scherben

Keine Hoffnung, keine Freude, kein Zuhaus´

Freundschaft, man kann sie nicht vererben

 

Freundschaft, man kann sie nur leben

Ehren, achten, genießen, bewahren

Zerbrochene Freundschaft zeigt, welch Charakter gegeben

Wahre Freunde verstehen, reden, verzeihen, warnen vor Gefahren

 

Wenn dann, plötzlich, der letzte Vorhang fällt

Tränen, statt Applaus, als Erinnerung dieser Zeit

Dann, dann nur eine Frage sich stellt

War diese Freundschaft nur eine Lüge, heuchelnde Unehrlichkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  08.05.2016

Samstag, 4. Dezember 2021

Marienkäfer, passt gut auf sie auf


  

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Marienkäfer, passt gut auf sie auf                                

 

Der Morgen so wohltuend, Stunden starten

Herbstliche Farbensymphonie die Seele beglückt

Ich gehe, nachdenklich, durch den Garten

Raschelndes Laub trägt meine Schritte. Herbst entzückt

 

Verwelkte Gräser ihr Haupt zum Blätterhaufen gesellt

Nur eine leise Vogelstimme zu hören

Ein kleiner Marienkäfer Morgenspaziergang gewählt

Welken und Vergehen, was sie alles zerstören

 

Der kleine Marienkäfer, auf der Gartenstuhllehne

Ich muss ihn retten, da draußen friert er

Ich trage ihn auf ein Blumenblatt im Zimmer und erwähne

„Genieße das Blumenparadies, du bist nicht allein, ihr seid mehr.“

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  29.10.2021

 

Mensch, du musst aufwachen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mensch, du musst aufwachen                                       

 

Des Morgens Stille umarmt sie

Ihre Gedanken berühren die Zeit

Die nicht zu fassende Wirklichkeit

Mit ihrer noch nie dagewesenen Herzlosigkeit

Im Bann einer skrupellosen Macht

Deren Ziele Lichtjahre entfernt

Von dem, was Leben bedeutet

Was Ehrfurcht vor einem Menschenleben

Sie schaut zum Himmelszelt

Wie die Wolken wortlos wandern

Und bittet sie, alles mitzunehmen

Was nichts Gutes für die Zukunft der Menschheit

Sie fleht den Himmel an

Der Menschen Augen zu öffnen

Ihre Herzen, für die Liebe, den Frieden

Damit Mensch und Erde, Natur und Leben

Ihre letzte Chance auf dieser reichen Erde nicht verspielen

Mensch, du musst aufwachen…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  15.11.2021

 

 

 

 

 

Nur einmal


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Nur einmal                            

 

Der Morgen folgt seinem Plan

Er schiebt die Nacht beiseite

Der Tag rollt über seine Bahn

Schlägt sie für dich auf, eine neue Seite

 

Im Buch deines Lebens füllen sie sich

Wortlos, still und leise, die Blätter deiner Zeit

Schau hin, wie sie vergänglich

Die Stunden deiner Tage, Pflastersteine der Ewigkeit

 

Die Sonne wird den Horizont berühren

Der Tag schenkt dir sein Licht

Dornen und Rosen, ihre Gegenwart zu spüren

Nur Zeit vergeuden, das solltest du nicht

 

Lebe sie, des Tages kurze Stundenzahl

Genieße die Wunder deiner Jahreszeiten

Eines Tages hast du keine Wahl

Weil deine Stunden für immer zur Ewigkeit gleiten

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  15.11.2021

 

Freitag, 3. Dezember 2021

Sei dankbar, für jeden neuen Morgen



 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Sei dankbar, für jeden neuen Morgen                                                 

 

Der Himmel nimmt seine Sterne nach Hause

Der Mond hüllt sich in ein Wolkenmeer

Die Nacht macht bald eine Pause

Damit der Tag dir zeigt, ob dein Glas voll oder leer

 

So wundervoll die Wunder der Natur

So reich die Gaben unseres Lebens

Mensch, gehe sie bewusst, die Schritte deiner Spur

Genieße den Tag, damit keine Stunde vergebens

 

Mensch, uns sind des Lebens Werte geschenkt

Die Schönheiten jeder Jahreszeit

Wir leben in Frieden, die Natur lenkt

Wir haben alle nur eine Zeit

 

Mensch, folge dem Kreislauf der Natur

Genieße dein Leben, ob Glück, ob Sorgen

Schmücke sie mit Zufriedenheit, deiner Wege Spur

Sei dankbar für alles, für jeden neuen Morgen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  15.11.2021

 

Natur, welch reiche Gaben sie uns schenkt



 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Natur, welch reiche Gaben sie uns schenkt                          

 

Der Wind wirbelt die Blätter

Unbarmherzig durch den Garten

Bis sie in einer Ecke gefangen

Sich auftürmen müssen, als ob in enger Umarmung

Die Natur hat es so gewollt

Dieser Blätterhaufen muss bleiben

Wenn der Igel kommt

Findet er ein Zuhause

Um den Winter über, sorglos zu träumen

Natur, wie reich, wie gütig du bist…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 07.11.2021

 

Ehrliche Freundschaft, unbezahlbarer Reichtum, zu jeder Jahreszeit

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