Montag, 1. August 2022

Radegunde, mein Sonnenschein


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Radegunde, mein Sonnenschein                            

 

Wie bitterschwer auch meine Schicksale

Die Kraft aller Jahre

War und ist mein Kind

 

Wie oft ich auch heimlich geweint

Die Kraft aller Stunden

War und ist mein Kind

 

Wie oft ich hilflos, verzweifelt

Die Hoffnung aller Zeiten

War und ist mein Kind

 

Wenn sie meine Hand nimmt

Und immer wieder sagt:

„Mutti, komm, ich helfe dir!“

 

Sie lebt die Welt des Herzens

Der Seele Güteparadies

Sie ist mein Stern, meine Sonne

Sie ist meine Kraft

Das Licht meines Lebens

Radegunde, mein Sonnenschein

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  23.07.2023

 

 

Immer für mich da, mir immer nah, meine Großeltern


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Immer für mich da, mir immer nah, meine Großeltern                

 

Wenn ich morgens den Tag begrüßt

Waren sie mir nah, meine Großeltern

 

Wenn Frühstückszeit zu genießen

Waren sie da, meine Großeltern

 

Sich zu verabschieden, für den Schulweg

Waren sie da, meine Großeltern

 

Wenn ich mittags aus der Schule kam

Warteten sie auf mich, meine Großeltern

 

Wenn ich das Vieh füttern wollte, helfen bei Gartenarbeit

Waren sie da, meine Großeltern

 

Wenn es darum ging, Erfahrungen zu sammeln

Waren sie immer für mich da, meine Großeltern

 

Wenn Abendbrotzeit

Waren sie da, meine Großeltern

 

Wenn ich eine Entscheidung treffen musste

Waren sie da, meine Großeltern

 

Auf dem Weg zum Traualtar

Waren sie mir sehr nah, meine Großeltern

 

Bei meinem schwersten Schicksalsweg

Waren sie immer für mich da, meine Großeltern

 

Bei meinem Traum, Freiheit zu leben

Waren sie da, meine Großeltern

 

Ohne, es zu versäumen

Mich, daran zu erinnern

Dass Freiheit alles bieten kann

Nur Heimat sein, das kann Freiheit nie

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 23.07.2022

 

Ich lebe Dankbarkeit


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Ich lebe Dankbarkeit                                     

 

Ich bin so unendlich dankbar

Dass ich geboren auf dieser schönen Welt

Wo ich erkenne, Jahr für Jahr

Welch wundervolle Jahrzehnte für mich auserwählt

 

Von Glück bis Schmerz, von Freude bis Leid

Von Schatten und Licht, Sonne und Mond

Über Wolkenberge und Sonnenuntergangszeit

Bis die Stille des Waldes mit dem Lied der Nacht belohnt

 

Wege voller Rosen und Edelstein

Wunder der Erde bis zu schwersten Schicksalsschlägen

Mal Finsternis, mal ein Lichtermeer, mein Sein

Und immer die Kraft, von meinem Herrgott, alles richtig abzuwägen

 

Ich habe alles, wovon ich geträumt, bekommen

Wundervolle Kindheit, reiche Jugendzeitjahre

Schicksale, die mich fest in ihre Umarmung genommen

Die Freude einer Geburt, die Tränen, vor einer mit Rosen geschmückten Bahre

 

Ich bin so unendlich dankbar, war es oft auch sehr schwer

Die vielen Tränen, über Jahrzehnte, zu weinen

Im Glauben an die Macht des Himmels, war mein Glas der Hoffnung nie leer

An Leid und Traurigkeit fast erstickt, die Sonne begann, immer wieder, zu scheinen

 

Für all meine Jahrzehnte sage ich „Danke!

Danke für alles, was ich vom Leben bekommen.“

Auch wenn ich vom Leid, der Traurigkeit, mal wanke

Weiß ich, dass mein Herrgott mich in seine Arme genommen

 

Der Glaube, er schenkt so viel Kraft und Licht

Ich bin dankbar für all meiner Jahrzehnte Zeit

Jahreszeiten meines Lebens, mal Sonnenschein, mal Sternenlicht

Mein Leben, ein reicher Weg, in einer spürbaren Himmelsgeborgenheit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  23.07.2022

 

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...