Dienstag, 2. Mai 2023

Er wollte sie tanzen sehen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Er wollte sie tanzen sehen                            

 

Er trug sie so oft auf Händen

Schenkte ihr rote Rosen, weißen Flieder

Wollte damit eine Botschaft ihr senden

Es wird schön, wir sehen uns wieder

 

So oft sah er ihre Traurigkeit

Er wusste, dass Tanzen ihr Leben

Längst atmete sie tief, ihre Herbstzeit

Er wollte ihr eine letzte Chance geben

 

Eine letzte Chance für ihren Traum

Er wollte, dass sie wieder tanzen

In seinen Armen ließ er sie träumen, durch Zeit und Raum

Er wollte, dass sie wieder tanzen

 

Dafür nahm er alles in Kauf, Einfühlungsvermögen, Zeit

Damit er sie wieder tanzen sieht, dass sie glücklich

Er wollte ihr diesen Traum erfüllen, auch wenn erst zur Herbstzeit

Dass sie tanzen kann, von jetzt bis unendlich

 

Er trug sie auf Händen, für kurze Zeit

Was immer auch geschah, er wollte sie tanzen sehen

Ihr, versäumtes Glück schenken, durch ihre Herbstzeit

Er tat dafür alles, er wollte sie tanzen sehen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    01.05.2023

 

Wenn


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn                             

 

Wenn

Die Menschen es nicht mehr schätzen

Was sie bekommen

Von Erde, Himmel und Natur

Von all den Errungenschaften, Aufopferungen

Vorhergehender Generationen

 

Wenn

Die Menschen nicht mehr ehren, dankbar sind

Für alles, was sie vom Leben bekommen

Für alles, was Freude, Glück und Geborgenheit schenkt

Nicht mehr sehen, wie wunderbar Leben und Natur

Welch Glück, dass uns Leben geschenkt

 

Dann, dann

Müssen die Menschen sich nicht mehr wundern

Wenn alles, sang- und klanglos

In den Abgrund gleitet

Nur, weil man nicht mehr fähig

Zu ehren, zu achten, zu erhalten, zu danken, würdevoll zu leben

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   26.04.2023

 

 

Montag, 1. Mai 2023

DU kannst es nie vernichten

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

DU kannst es nie vernichten                                                                 

 

Das „gewisse Etwas“

Wirst auch DU nie töten

 

Nie ausradieren

Wo es wirklich existiert

 

DU, DU kannst schweigen

Aber niemals erwürgen

 

Dieses „gewisse Etwas“

Das irgendwann, irgendwie da

 

Ob DU es willst oder nicht

Weil deine Gefühle dich nie fragen

 

Wenn sie auf Wegen durch die Welt

Wo Liebe und Begehren thronen

 

Da, da wo dein Verstand machtlos

Da lebt dieses „gewisse Etwas“

 

Diese heimliche Liebe, tief und allgegenwärtig

Die auch DU nie vernichten kannst

 

Die Liebe, dieses „gewisse Etwas“

Dieses Wunder des Himmels, des Lebens

 

Das ungefragt kommt

Ob du es willst oder nicht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   04.07.2016

 

 

Deine Liebe, ich spüre sie


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Deine Liebe, ich spüre sie                                                                                      

 

Ich weiß es

Ich spüre es

Wie tief du mich liebst

Auch wenn du

Mir das nie mehr sagen kannst

Ich spüre es

Ich weiß es

Ich fühle sie

Deine tiefe, ehrliche

Noch nie dagewesene

Liebe, nur für mich

Auch wenn du

Für immer schweigen musst

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   03.07.2016

 

 

 

 

Ehrliche Freundschaft, unbezahlbarer Reichtum, zu jeder Jahreszeit

                  Foto:©Elisabeth Anton       Ehrliche Freundschaft, unbezahlbarer Reichtum, zu jeder Jahreszeit       „Freundschaft“, w...