Montag, 2. Oktober 2023

Sehnsucht, seit vorvorgestern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Sehnsucht, seit vorvorgestern                      

 

Sehnsucht, nach dir

Ich spüre sie

 

Sie atmet mich

Sie erstickt mich

 

Sie macht einfach, was sie will

Mit mir

 

Sie lässt mich weinen

Sie lässt mich schweigen

 

Sie weiß genau

Wenn die Nacht kommt, ist sie da

 

Und morgen Früh, da steh ich auf

Mit ihr, schon wieder sie

 

Obwohl sie doch

Seit gestern, vorgestern, vorvorgestern bei mir

 

Meine Sehnsucht nach dir

Weil sie dich braucht, ersehnt

 

Es ist so leer geworden, alles, so einsam

Seit der Tod dich mitgenommen

 

In den Sternengarten seiner Ewigkeit

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 19.10.2015

 

 

 

Sonntag, 1. Oktober 2023

Wer „Heimat“ gelebt, der lebt auch "Heimweh", sein Leben lang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wer „Heimat“ gelebt, der lebt auch "Heimweh", sein Leben lang

 

Heimweh buchstabieren

Das fällt mir nicht schwer

Weil es mich über Jahrzehnte umarmt

Fest in seinen Armen hält

Bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit

Heimweh, der stumme Schmerz meiner Seele

Wenn meine Gedanken mich nach Hause führen

Dorthin, wo ich Heimatgeborgenheit gelebt

Mitten in der Natur, mitten in der Diktatur

Ganz in der Nähe der Stacheldrahtgrenzen

Die mich erstickt, auch wenn meine Gedanken weit

Zwei Welten, wo ich noch zuhause, damals, daheim war

Die Welt meiner Heimat so nah

Die Welt der Diktatur abgehängt, wenn ich Heimat gelebt

Heimatjahre, unbezahlbarer Reichtum, einzigartiges Glück

"Heimweh" kann nur spüren, wer „Heimat“ gelebt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   23.09.2023

 

 

 

Undankbar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Undankbar                                                                        

 

Die Menschen, nicht mehr zu verstehen

Wenn sie Macht missbrauchen

Machtgier über Jahrzehnte leben

Ohne, daran zu denken

Dass wir alle nur ein Leben

Millionen unschuldige Kriegstote

Schmerz, Leid, Trauer, Tränen grenzenlos

Denkt keiner daran, dass jedes Leben einmalig

Nur einmal gehen wir über diese Erde

Nur einmal die Gelegenheit, Gutes zu tun

Warum lieben die Mächtigen den Weltfrieden nicht

Warum haben sie ein Herz aus Stein

Das unberührt, von all dem verursachten Leid

Haben die Mächtigen dieser Welt keine Kinder, Enkelkinder

Keine Angst, dass eines Tages

Auch ihre letzte Stunde schlägt

Ohne, dass SIE der Welt was Gutes hinterlassen haben

Wer undankbar, eiskalt, skrupellos

Kann nicht sehen, leben, was Liebe, Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit

Wo der wahre Sinn unseres Lebens liegt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   23.09.2023

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...