Dienstag, 5. Dezember 2023

Mensch, wach auf! Schau zum „Leben“ hin!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mensch, wach auf! Schau zum „Leben“ hin!              

 

Die Menschen sehen nicht mehr

Was es ein Glück, geboren zu sein

Dass „Leben“ ein seltsames Geschenk, wie Wolkenmeer

Wenn man es lebt, das geschenkte Dasein

 

Kaum einer denkt an der Natur Allmacht

An die Wunder zu jeder Jahreszeit

Kaum einer noch mit Bedacht

Leben und Natur betrachtet, welch Glück uns geschenkt, zu jeder Zeit

 

Wer sieht sie noch, Schönheit und Zauber der Blütenwelt

Wer hört noch der Vögel Stimmenmagie

Wenn sie für uns die schönsten auserwählt

Wer schaut noch hin, zeigen Jahreszeiten ihre Farbenharmonie

 

Die Menschen denken zu selten an die Vergänglichkeit

An die Reichtümer von Leben, Erde und Natur

Wie schön, schenkt das Himmelszelt uns seine Sternenzeit

Der Mensch wandert nur noch, blind durch seine einmalige Spur

 

Mensch, wach auf, schau zum „Leben“ hin

Schau, was will der Augenblick dir sagen

Mensch, wach auf! Erkenne endlich, wie reich unserer Jahre Sinn

Wach auf! Du hast oft selbst eine Antwort, auf manche deiner Fragen

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   28.11.2023

 

Freiheit ist wunderbar, nur Heimat, Heimat ersetzt sie nie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Freiheit ist wunderbar, nur Heimat, Heimat ersetzt sie nie     

 

Wenn es Weihnachtszeit

Daheim, in meiner Heimat

Waren Worte und Stunden als ob unbezahlbare Heiligkeit

Alles, was weihnachtlich, ehrfurchtsvolle Vorfahrt hatt´

 

Der Winter alles in Zauberpracht gekleidet

Edles Weiß hat Felder, Gärten bedeckt, Zaun und Bäume

Heimweh, ich weiß, dass mein Herz leidet

Heimatjahre, sie sind nur noch gelebte Träume

 

Aufs Futterbrett im Schuppen das Futter gestreut

Die Vögel wussten, wo es zu finden

Tauben in ihrem warmen Nest erfreut

Wenn Schneestürme ihre Richtung winden

 

Damit der Schnee nicht direkt ins Taubenschlagloch getrieben

Wenn von der Seite her das stürmische Schneetreiben

Der Nesteingang dann geschützt geblieben

Man konnte getrost im Nest trocken bleiben

 

Und wenn der Tag hoch am Mittag stand

Waren die Tauben längst von ihrem Morgenflug zurück

Auch für die Tauben eine Schüssel mit Futter im Schuppen stand

Im Schweinestall auch Futter gestreut, damit auch Tauben ihr Weihnachtswinterglück

 

Weihnachten zuhause, in meiner Heimat Hatzfeld

Das war ein Fest des Herzens, wenn wir von gelebtem Glück berührt

Es wird sie nie mehr geben, diese erlebte, heile Heimatwelt

In Freiheit leben ist wunderbar, aber Heimatgeborgenheit habe ich nie gespürt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   29.11.2023

 

 

 

Montag, 4. Dezember 2023

Mein Herrgott, ich danke dir, für alles

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Mein Herrgott, ich danke dir, für alles                   

                           

Mein Herrgott, ich danke dir

Für all die Kraft, deine Hilfe, ob dort, ob hier

 

Wenn Verzweiflung sich breit gemacht

Meine Seele nur noch mit Traurigkeit bedacht

 

Wie schwer es auch oft war

Du hast mir Luft zum Atmen gegeben, Jahr für Jahr

 

Kraft zum Weitergehen

Licht, um ein Ziel zu sehen

 

Mein Herrgott, ich danke dir, danke zu jeder Tageszeit

Ich danke dir für alles, für meiner Jahrzehnte Gesundheit

 

Dass ich noch aktiv sein kann, immer zugegen

Da sein kann, noch lange, für mein Kind, auf allen Wegen

 

Mein Herrgott, ich danke dir

Ich danke dir, für alles, ob dort, ob hier

 

Danke, mein Herrgott

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   02.11.2016

 

 

 

 

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