Donnerstag, 28. Juni 2018

Der Wald, welch Paradies...




 
Der Wald, welch Paradies…                              

Wenn Sorgen mich erdrückt
Ging ich in den Wald hinaus
Stumm schweigend nach Blumen mich gebückt
Wo Magie der Schönheit ihr edelstes Zuhaus´

Dem Rauschen der Bäume zugehört
Wenn der Wind sie geküsst, ihre Kronen
Genoss auch die Stille, bevor der Sturm sie zerstört
Wohltuend, wenn Gnade und Zauber den Wald belohnen

Der Wald, welch Quelle von Sinn, Sein und Magie
Welch Reichtum an Formen- und Farbenpracht
Der Wald, meiner Seele heilig atmende Symphonie
Ohne Wald, da verliert die Stille ihren Zauber, die Vielfalt ihre Macht…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    23.06.2018




Welch Sommermorgen...





















Welch Sommermorgen…      
             
Dunkle Wolkenteppiche
Hängen, wie schwere Last, über der Erde

Die Sonne verschwunden
Ihr, zu düster, dieses Wolkenmeer

Ein Sommermorgen, so freudlos
Ohne Sonnenleuchten, ohne Sicht

Ohne Farbenglanz der Blütenkelche
Ohne, die sich wiegenden Gräser

In dieser stummen Stille
Einer schweigenden Atemlosigkeit des Augenblicks…


©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    10.05.2018

Mittwoch, 27. Juni 2018

Sich liebkosendes Igelpärchen...

















Sich liebkosendes Igelpärchen…                                                   

Morgenstille
Als ob der Augenblick
Nach Atem ringt

Am Gartenzaun
Liebkost sich ein Igelpärchen
In einen Augenblick von Gefühlsregen und Stachelmeer…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    10.05.2018



Sommerzauber, Erinnerungsträume...
















 Sommerzauber, Erinnerungsträume…                                                                 

Heimat atmet, die aufwachende Heide blüht
Der Sommer malt sein schönstes Bild von Hatzfeld
Voller Farbenmagie,  Morgenrot über meiner Heimat glüht
Blumen duften, die Saat bereichert das Feld

Es lebt die Erde, es gedeiht die Natur
Überall nur farbengetränkte Schönheit
Alles wie ein Märchen. Mein Hatzfeld nur
Ein anderes geworden, fast gestorben mit der Zeit

Manche Gassen haben ihr altes Gesicht verloren
Andere Farben, andere Häuser in den Straßen stehen
Auch da, wo ich einst ward geboren
Ließ die Zeit Träume ihrer Macht geschehen

Überall duftendes Blumenmeer, bunte Farbenpracht
Und dahinter doch ein fremder Garten
So sieht sie aus, der Geschichte Zeitenmacht
Das Rad dreht sich weiter, Erinnerungen warten

Alte Heimat und doch ein neues Gesicht
Vertraute Bilder dahin, mit der Jahrzehntezeit
Nur die Erinnerung, die Erinnerung nimmt man mir nicht
Auch nicht das Gefühl heimatlicher Geborgenheit

Fremde Menschen, unbekannt manches Gassenlicht
Mal kühle Fremde, mal heimatliche Geborgenheit
Nur vergessen, vergessen kann man sie nicht
Die hier gelebten Stunden. Heimat, wo ist unsere Zeit

Solange Freunde und Bekannte hier noch leben
Atmet auch das Gefühl heimatlicher Zugehörigkeit
Jedem Weg auch Sinn, seine Ziele gegeben
Nur eines bleibt gleich: Alles wandelt, stirbt mit der Zeit

Alte Heimat, neue Zeiten, neue Farben, neues Gesicht
Der Sommer zeichnet seine Bilder in Gärten, Gassen, Feld
Heimat, du lebst Vergänglichkeit. In meiner Erinnerung stirbst du nicht
Eingraviert in meinem Herzen. Sommerpracht, lass sie blühen, Heimaterde, mein Hatzfeld…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    16.04.2004

Die Liebe


 













 Die Liebe                                                                                                     

Die Liebe, welch wundervolles Gefühl
Das einfach entsteht - irgendwann, irgendwie

Du kannst nicht auf den Knopf drücken
Sie weder ein- noch ausschalten

Die Liebe, sie ist dieses Wunder, tief in dir
Wenn Gedanken und Gefühle ihren Reigen tanzen

Den edelsten von allen, zwischen Erde und Himmel
Liebe, sie ist plötzlich da - zu spüren, fühlen, atmen, leben

Als ob Wonne und Glück sich vereinen
Als ob Sehnsucht des Begehrens Säule

Du kannst dich nicht wehren, nur empfinden
Wahre Liebe, sie ist die Allmacht dieser Erde

Wenn dich ausgesucht, hält sie dich in ihren Krallen fest
Ob du es willst oder nicht  - wenn sie lebt, tobt, atmet

Sie beglückt ein Leben, kann traurig, tragisch enden
Die Liebe, dieses göttliche Vermächtnis

Als Wunder uns gegeben, selten zweimal
Damit wir tief in uns spüren, fühlen, wissen

Warum wir leben, wo unsere Wege, unser Ziel
Wenn wir ihr begegnen, der Liebe unseres Lebens

Die Liebe, dieses Wunder für Herz, Geist und Seele
Dir gegeben, damit du die Göttlichkeit des Seins verstehst…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
    12.01.2016



Dienstag, 26. Juni 2018

Ohne UMKEHR, nur noch APOKALYPSE














 Ohne UMKEHR, nur noch APOKALYPSE               
                                      
Sonnenstrahlen umarmen die Welt
Sommer streut grenzenloses Blumenmeer
So viel Schönheit und Duft uns bestellt
Weil die Natur voller Wunder, mehr und mehr

Nur die Menschheit, sie ist herzlos, blind
Sieht nicht mehr, was zu bewahren, zu achten
Normalität geworden - Kriege, das weinend hungernde Kind
Als ob keiner mehr fähig, unsere Realität zu betrachten

Um zu sehen, wie nah wir am Abgrund
Wie abartig, weil wir nicht teilen wollen
Ohne UMKEHR, verlieren wir dieses Spiel, mit jeder Stund´
Hört ihr nicht, wie Mächte der Vernichtung schon über uns rollen…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
     05.05.2016


Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...