Dienstag, 18. September 2018

Wer dachte je an diesen unseren Schmerz...

 
















 
Wer dachte je an diesen unseren Schmerz…       

                   
Der Traum, ein Jahrzehntetraum
Er wurde wahr

Passverständigung flatterte ins Haus
Per Postkarte

Die Tragödie, eigenartiger Schmerz,
Sie nahmen ihren Lauf

Für Freiheit, für sie
Musste alles verschwinden, aufgegeben werden

Selbst das Heiligenbild
Über den Betten der Großeltern

Weihwasserkessel und das Kreuz
Möbel, Tiere, alles, alles musste weg

Wer auf dieser Welt, dachte je an diesen unseren Schmerz
Diesen sadistischen Preis der Mächtigen der Diktatur

Für die Freiheit Unschuldiger
Heimat opfern müssen – der Preis für diese Freiheit…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
           07.05.2018




Montag, 17. September 2018

Haben WIR Herz und Verstand gänzlich verloren...?



















Haben WIR Herz und Verstand gänzlich verloren…?       
   


Welch Eiseskälte in unserer Gesellschaft
Welch Ellenbogenkämpfen, im Wettlauf mit der Technik

Welch Blindheit, durch Fortschritt
Welch Übersehen, durch Gewohnheit an Freiheit

Nachbarn sterben, allein
Kinder hungern, verhungern, werden verprügelt

Im 21. Jahrhundert
Hat sich alles weiterentwickelt

Nur Verstand und Herzen der Menschen
Scheinen zu stagnieren

Weil die Verrohung der Gesellschaft
Immer weitere Gebiete umrahmt

Wacht endlich auf! Schaut euch um
Schaut hin, wo Blumenkelche zur Sonne sprießen

Spielende Kinder sich freuen
Wenn ihr mal etwas Zeit für sie

Die Bewohner in den Heimen
Voller Dankbarkeit, hält jemand mal ihre Hand

Menschheit, wach auf!
Wenn die Liebe nicht mehr die Welt regiert

Werden Hass und Vernichtung
Uns, mit unvorhersehbaren Folgen, bestrafen

Haben WIR, wahrhaftig
Herz und Verstand gänzlich verloren…?

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
         14.07.2018


Lügen...





















Lügen…    
                               
Lügen, das sind diese falschen Wege
Ohne Pflastersteine, ohne ehrliches Ziel

Lügen, das sind diese Zeichen
Von Charakterarmut und Skrupellosigkeit

Sie sind rücksichtslos gelebter Egoismus
In einem verlogenen Alltag

Lügen, sie sind die Sprache der Heuchler
Deren vorgetäuschte Hilflosigkeit

Nichts anderes ist
Als sichtbare Inkompetenz

Lügen, das sind diese Begleiter
Skrupelloser Machtgeilen

Die Ehrungen, Titel, Geld anstreben
Ohne diese je verdient zu haben

Lügen, sie bevölkern unsere Wirklichkeit - traurig aber wahr
Als ob zu einem „neuen Wert“ emporgestiegen

Wenn den Menschen Ehrlichkeit zur Nebensache geworden
Lösen sich Werte und Zivilisation von selbst auf, mit der Zeit…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
       03.05.2018

Sonntag, 16. September 2018

Heimweh nach der Heimat kann man nicht erklären, nur fühlen


















Heimweh nach der Heimat kann man nicht erklären, nur fühlen
               

Heimweh nach meiner Heimat
Das lässt sich fühlen, leben, nicht erklären
Nicht auszurotten, diese Sehnsucht nach meiner Heimatstadt
Gegen Heimweh, Liebe und Tod, da kann man sich nicht wehren

Heimweh, das ist dieses ungeschriebene Gefühl
Tief in der Seele, so mächtig, für immer eingraviert
Ob du allein auf einer Insel, ob im Menschengewühl
Heimweh immer dabei, wenn eine Träne das Auge ziert

Sie ist nicht auszurotten, diese meine Sehnsucht nach Hatzfeld
Diese einst so wunderbare, unvergessene Stadt
Wo immer auch meine Wege sich kreuzen, auf dieser Welt
Es lässt sich nicht erklären, nur leben, fühlen - mein Heimweh nach meiner Heimat

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
        08.10.2017



Ich sag heute schon "Danke!"

























Ich sag heute schon „Danke!“           
               

Längst angekommen, im Herbste meines Lebens
Schönheit und Reichtum der Jahreszeiten berührt
Kein Glück, kein Leid, keine Freud, kein Schmerz vergebens
Ob Licht, ob Schatten mich über die Brücke „Erfahrung“ geführt

Ich habe in der Finsternis geweint vor Glück
Ich habe im Sonnenschein gelacht vor Schmerz
Wie schwer auch meine Jahre, ich fand immer zu mir zurück
Ohne zu hadern, aufzugeben, auch wenn fast zerbrochen am Schmerz

Mir waren Farbenbuntheit und Finsternis gegeben
Veilchen hatten Dornen, Rosen ihre Farbenpracht verloren
Schön, reich und schwer war es, mein Leben
Damit ich weiß, warum ich einst ward geboren

Den Menschen, der Welt Gutes getan - mein edles Ziel
Tragen und erdulden zu jeder Zeit, war mein Weg
Ich war Bettler und Joker, mal Sieger, mal Verlierer im wertvollsten Spiel
Sag heute schon „Danke!“. Wer weiß, ob ich es noch kann, wenn zur letzten Ruh´ ich mich leg…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
       17.09.2017

Wozu hat die Welt die VERANTWORTLICHEN mit MACHT...?




















Wozu hat die Welt die VERANTWORTLICHEN mit MACHT…?   
Es macht mich wütend und traurig, dass so viel Leid auf unserem Erdball, im 21. Jh.


Zu viele Menschen so taktlos geworden, so eiskalt
Zu vielen „Charakter“ schon seit langem ein Fremdwort
Zu viele lieben sie nicht mehr - Wiesen, Blumen, Feld und Wald
Kaum einer noch stolz auf seinen Heimatort

Als ob „die Menschlichkeit“ ihren Wert verloren
Fortschritt, lässt Dankbarkeit, zu viele Gefühle sterben
Nicht jeder freut sich mehr, dass er einst geboren
Werte der Zivilisation verschoben – von Geben, Teilen auf Egoismus, Lügen, Erben

So verändert, in den letzten 40 Jahren, unsere Welt
Die Menschen können Freiheit, Frieden, Brot, Wasser, nicht mehr schätzen
Unserer Wirklichkeit voller Hungersnot, so viel Leid, Kriege, Tod „bestellt“
Und die VERANTWORTLICHEN hören nicht auf „zu hetzen“

Sie zetteln Kriege an, erhöhen Waffenherstellung
Ob jede Stunde unschuldige Kinderleben ihre Seelen aushauchen
Das geht DENEN am Arsch vorbei. Deren Erinnerung
Wohl ein hohles Raumschiff, um auf dem Mond Pfeife zu rauchen…        

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
       18.01.2018

Lebe das Jetzt, solange es dir gegeben...





















Lebe das Jetzt, solange es dir gegeben…   
               

Wie immer auch dein Leben
Bleibe stark, trotze dem Tod
Zuversicht und Hoffnung dir gegeben
Damit du sie überlebst, die Zeit der Not

Manchmal kann der Tod auch Erlösung sein
Weil sie längst gestorben, Zuversicht und Hoffnung
Wenn du weißt, unheilbare Krankheit beendet jedes Sein
Dann schau zurück, schau ins Buch deiner Erinnerung

Lass dem Tod keine Chance, keine Zeit
Lebe die Augenblicke, wenn sie noch da
Vergeude keine Gedanken, keine Zeit
Was ist, wenn der Tod dir nah

Wie immer es dir auch geht
Lebe im Jetzt, den Reichtum „Augenblick“
Irgendwann, wenn der Tod vor dir steht
Kannst du dich freuen, für jedes gelebte Glück

Zeit, Zeit und Jahre dir gegeben
Sie zu leben, in ihrem tiefsten Kern
Wenn der Tod es nimmt, dein Leben
Sind Erinnerungen dir nah, wenn deine Zeit auch fern…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
        03.02.2018

Jedem von uns die gleichen Chancen

                  Foto:©Elisabeth Anton       Jedem von uns die gleichen Chancen                                            Die Natur fr...