Samstag, 30. Januar 2021

Kaum einer sieht ihn noch, den Reichtum „Leben“, auf dieser schönen Erde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Kaum einer sieht ihn noch, den Reichtum „Leben“, auf dieser schönen Erde

 

Die Menschen sehen nicht mehr

Wie schön „Leben“ ist, unsere reiche Welt

Wie wertvoll Flüsse, Seen, Berge, das Meer

Was Natur für uns alles, kostenlos, bestellt

 

Kaum einer schaut noch zu den Blumen hin

Welch Wunder ihre Blütenkelche, die Farbenpracht

Kaum einer denkt noch an der Bienen Sinn

Mit welch Reichtum unsere Wege bedacht

 

Kaum einer noch des Waldes Rauschen hört

Wenn der Wind sie schenkt, seine schönste Melodie

Wer schaut noch hin, wer, was, täglich zerstört

Vieles vernichtet, kehrt nie wieder, trotz Jahreszeitensymphonie

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld 

                 22.01.2021

Angesiedelt, ausgesiedelt, ausgelöscht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Angesiedelt, ausgesiedelt, ausgelöscht                                             

 

Häuser, Gassen, Dörfer, Städte

Haben ihr Gesicht verloren

Seit Fremde eingezogen, überall

 

Menschen ausgesiedelt, nach und nach

Bis alle weg waren, laut oder leise

Weil sie Freiheit ersehnt

 

Auf einem Erdball

Wo Sonne für alle scheint

Müssen Menschen wandern, nach der Mächtigen Ziel

 

Und keiner mehr sieht, warum die Seele weint

Weil keiner verstanden hat

Dass Heimatverlust kein Spiel

 

Seit Heimat opfern müssen, weil Freiheit ersehnt

Steht „Fremde!“ geschrieben, in jedem Haus, Straße, Dorf, Stadt

Seit alles nur noch als Kapitel der Geschichte erwähnt

 

Atmet Fremde, in alle Richtungen, in allen Gassen

Seit die Ahnen der Deutschen angesiedelt

Haben sie, über viele Generationen

 

„Heimat“ in ihr Herz geschrieben, für immer

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

               22.01.2021

 

Wenn du Angst erlebt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wenn du Angst erlebt                                         

 

Wer Diktatur erlebt

Am eigenen Leib

Wo du gedacht

Man nimmt dir gleich alles

 

Leben und Würde

Haus, Hof und Familie

Um zu begreifen

Zu erleben, wie Arrestzellen aussehen

 

Das waren Gefühle

Ängste, Bedrohungen

Die muss man erlebt haben

Um zu sehen, wozu Diktatur fähig

 

Auch in Zeiten der Demokratie

Machen sich Zeichen bemerkbar

Die klar diktatorisch, beängstigend, skrupellos

Vergessen alle, restlos alle

 

Wozu, warum, weshalb, man einen Eid geschworen…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

              09.11.2020

 

 

 

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