Montag, 28. März 2022

Reicht euch endlich die Hand!


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Reicht euch endlich die Hand!

Reichen tausende Getötete noch nicht?

32. Tag Krieg

 

 

Als ob die Welt den Verstand verloren

Als ob, die Würde zu Grabe getragen

Vergessen, dass Menschen aus Ehrfurcht geboren

Ehrfurcht vor der Liebe, in allen Lebenslagen

 

Die Welt scheint den Atem anzuhalten

Im Tragödienstrom der Zeit

Städte dem Erdboden gleich. Brutalste Kriegsgewalten

Stoppen dieses Inferno nicht, nicht all das Leid

 

32 Tage Krieg in einem Land

Das bis dahin Frieden gelebt, voller Dankbarkeit

Reicht euch endlich Herz und Hand

Zerstört nicht weiter! Beendet der Menschen Leid

 

Keiner wird bleiben für die Ewigkeit

Auch nach diesem Krieg, weiß der Himmel was zu tun

Stoppt diesen Krieg! Stoppt das Leid

Tausende Unschuldige schon in blutgetränkter Erde ruhn´

 

Stoppt diesen barbarischen Krieg!

Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!

Stoppt diesen sinnlosen Krieg!

Es wird keinen Sieger geben…

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   27.03.2022

Sonntag, 27. März 2022

Wie kann es sein?


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Wie kann es sein?

31. Tag Krieg

 

Unser Erdball schenkt uns Reichtum

Ob Erde, Himmel, die reiche Natur

Die Wirklichkeit der Werte, so stumm

Von Menschsein, Ehrfurcht vor Leben, keine Spur

 

Wie kann man in dieser Wirklichkeit -

Wo, alle Welt in Frieden leben will

Sie leben, unseres Daseins edle Zeit -

Töten, zerstören. Plötzlich steht die Friedensuhr still

 

Überall Schmerz, Zerstörungen, Angst, Leid

Unschuldige fliehen, ohne Ziel, viele allein

Der Krieg tobt brutal, zerstört Lebenszeit

Wie kann es sein? Wie kann es sein

 

Wie ist es möglich, dass man Frieden erstickt, dahin alles Sein

In der Ukraine, welch Leid, welch Tränenmeer

Wie kann es sein, wie kann so viel Tragödie sein

Dass die Herzen mancher nur noch krank und leer

 

Stoppt ihn endlich, diesen Krieg!

Stoppt das Leiden dieser unschuldigen Menschen!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    26.03.2022

 

 

 

Unbegreiflich, die Nachrichtenflut abgeebbt, ab heute


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Unbegreiflich, die Nachrichtenflut abgeebbt, ab heute

31. Tag Krieg

 

Heute, 31. Tag Krieg

Endloses Leid, Zerstörungen, unfassbare Bilder

Ganze Städte nur noch ein Trümmerhaufen

Menschen gefangen in Mariupol

Ohne Wasser, ohne Strom, ohne Wärme, ohne Essen

Die Getöteten können nicht mehr beerdigt werden

Sie liegen allein da, in den Straßen ihrer Stadt

Ohne zu wissen, wie entwürdigend ihr Lebensende

Trümmerlandschaften von den Wolken beweint

Von der Sonne wortlos stumm umarmt

Nur heute, am 31. Tag Krieg

Die tagelange Nachrichtenflut gestoppt

Abgeebbt, die Flut der Informationen

Auffallend weniger Kriegsberichte, ab heute

Seltsam, seltsam, seltsam…

Wer kann das verstehen?

Wer kann das begreifen?

Stoppt das Leid dieser unschuldigen Menschen!

Stoppt ihn endlich, diesen sinnlosen Krieg!

Stoppt diese Hölle!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  26.03.2022

Samstag, 26. März 2022

Trümmerlandschaften schreiben Heimatgeschichte


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton 


Trümmerlandschaften schreiben Heimatgeschichte

30. Tag Krieg

  

Brachliegende Felder

Verlassene Häuserruinen

Getötete in den Straßen liegen

Traumatisierte, traurige Menschen

Verzweifelte Flüchtlinge ohne Ziel

Überall nur Leid, Zerstörungen

Flammen fressen sich durch die Zeit

Rauchwolkenberge suchen sich ihren Weg

Eine Hölle, die nicht zu begreifen

Wer so viel Leid verursachen kann

Wer dieses Inferno nicht stoppt

Wenn diese Trümmerlandschaften

Heimatgeschichte schreiben

Lässt nur eine Frage zu

WARUM?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                  25.03.2022

Verzweifelte Menschen


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Verzweifelte Menschen                                 

16. Tag Krieg

  

Dnipro beschossen

In den U-Bahnschächten

Verzweifelte Menschen

Ständiger Beschuss

Keine humanitären Korridore

Die Menschen aus Mariupol

Können nicht raus aus ihrer Stadt

Sie sind ohne Wasser, ohne Heizung

Kaum noch Lebensmittel

Warum unterstützt man nicht alles

Was Diplomatie möglich machen kann

Warum muss man alles zerstören

Warum dieses Leid der Kinder

Stoppt den Krieg!

Stoppt das Leid der Menschen!

Stoppt diese Hölle!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 11.03.2022

 

 

Freitag, 25. März 2022

Und dieser Krieg hört nicht auf


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Und dieser Krieg hört nicht auf

29. Tag Krieg

 

Die Sonne scheint, für alle

Ihre Strahlen legen sich wortlos

Über die Trümmerlandschaften der Städte

Das Flammenmeer bahnt sich seinen Weg

Von einem Geschoss ins andere

Alles, was geblieben von manchem Hochhaus

Ein Eisengerüst, als ob eine Gitterwand

Durch die, selbst der weite Horizont zu sehen

Wo Flammen sich frei entfalten

Um die allerletzten Erinnerungen zu zerstören

Von Menschen, die einst dort gelebt

Noch vor vier Wochen, in Frieden

Und dieser Krieg wütet weiter

Und dieser Krieg hört nicht auf

Keiner stoppt dieses grenzenlose Leid

Dieser Millionen unschuldigen Menschen

WER, WER wird je dafür bezahlen?

Stoppt endlich dieses Inferno!

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                 24.03.2022

 

Die Machtgier der Mächtigen, erstickt sie nie?


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Die Machtgier der Mächtigen, erstickt sie nie?             

 

Eine Diktatur, welch Maulkorbschweigen

Ein Schikanieren, Verfolgen, Verbote, Verzicht

Eine Diktatur, ein Kämpfen für Rechte und Freiheit

Ein Ertragen von grenzenlosem Sadismus

Ewiges Hoffen auf ein Land ohne Stacheldrahtgrenzen

Ein ewiges Ersticken durch die Vorgaben der Macht

Eine Diktatur, welch unmenschliches System

Welch geduldeter, gelebter Sadismus

Und die Welt schaute über Jahrzehnte zu

Endlich, der Eiserne Vorhang fällt

Hoffnung lässt Gutes ahnen, für alle

Dass die Welt sich Richtung Freiheit, Frieden bewegt

Dass es Wohlstand gibt, für alle Menschen

Die Stacheldrahtgrenzen gefallen, für alle

Und heute? Heute zeigt die Wirklichkeit

Wie nah die Welt vor einem verheerenden Krieg

Wann erstickt sie endlich, diese Machtgier der Mächtigen

Deren Söhne nicht an die Front müssen

Wir brauchen keine Soldatengräber mehr

Die Menschen dieser Welt brauchen Gerechtigkeit

Sie brauchen Heimat, ein Zuhause

Sie brauchen Brot, Wasser, Erde und Natur

Um, in Frieden und Freiheit zu leben

Ein Recht das für alle Erdenbewohner gilt

Die Machtgier der Mächtigen, erstickt sie nie?

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    22.02.2022

 

Die Rache von Erde, Himmel und Natur wird bitter sein, eines Tages

                  Foto:©Elisabeth Anton       Die Rache von Erde, Himmel und Natur wird bitter sein, eines Tages      Wir brauchen keine...