Dienstag, 29. November 2022

Abendsonne und Augenblick


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Abendsonne und Augenblick                                  

Der kleine Wurm

  

Wohltuende Herbstsonne wärmt den Garten

Bunte Blätter fallen im Rhythmus von Augenblick und Zeit

Dort, unter dem Stein, will ein Wurm starten

Er streckt sich, dehnt sich, aus dieser Geborgenheit

 

Er bewegt sich weiter, zaghaft sein Rhythmus

Dann kehrt er um, sucht nach seinem Stein

Welch Wunder der Natur, wenn ein Wurm weiß, dass er muss

Zurück, woher er gekommen, damit gesichert Leben und Sein

 

Wie erschienen, so verschwunden

Als ob der Augenblick ein Bild gemalt

So selten ein Mensch noch Zeit gefunden

Natur zu beobachten, wenn sie Augenblick mit Wunder bezahlt

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                   24.10.2017

 

 

 

 

 

Schaut endlich hin, zeigt Herz, beendet das Elend dieser Welt 


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

Schaut endlich hin, zeigt Herz, beendet das Elend dieser Welt  

 

Wenn die Liebe nicht mehr Taktstock für Mensch und Welt

Drohen Leiden ohne Ende, Not, Vernichtung

Nur, was aus Liebe, von Herzen gewählt

Schenkt Frieden, Freiheit, Ehrfurcht, Hoffnung

 

Wenn wir die Liebe für die Menschen, die Welt, verloren

Nicht mehr teilen, Töten und Grauen übersehen

Haben wir vergessen, wozu, warum wir geboren

Sehen nicht mehr, wie nah wir vor dem Abgrund stehen

 

Menschheit, ihr Mächtigen dieser Welt

Wacht auf, bevor es zu spät

Niemandem unsere Herzlosigkeit gefällt

Wacht auf! Schaut hin, damit Kriege beendet, auf jedem Tisch Brot steht

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    24.10.2017

 

 

„Heimat“, die göttlichste Gabe eines ewigen Glücks


 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:©Elisabeth Anton

 

„Heimat“, die göttlichste Gabe eines ewigen Glücks        

 

Heimat, das sind die Pflastersteine

Deiner Gassen, die täglich du berührt

Das sind Erinnerungen, ob groß, ob kleine

Augenblicke, wo du das Wunder „Heimat“ gespürt

 

Heimat, das sind Elternhaus und Gassenleben

Spiel und Ernst, Nachbarn und Freunde so reich

Heimat, das war selbstverständliches Nehmen und Geben

Wo Kind und Alter noch geehrt, vor Himmel und Gott gleich

 

Heimat, das sind die Quellen von Geborgenheit

Wenn Sternenhimmel und Erde dich umarmt

Heimat, das ist deiner Seele Glückseligkeit

Wenn sie weiß, warum Heimweh sich deiner erbarmt

 

Heimat, das ist die göttlichste Gabe eines ewigen Glücks

 

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld

                    22.10.2017

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