Samstag, 7. Juli 2018

Wie damals...


















Wie damals…       
                               
Der Morgen seine Stille umarmt
Meine Gedanken, sie weilen weit

Tausend Fragen durchbrechen den Augenblick
Alle ohne Antwort. Wie üblich

Ich schweife fern, muss innehalten
Wo einst mein einziger Traum begann

Ein Morgen. Frühlingsluft küsste mein Gesicht
Sonnenaufgang, welch allmächtig Wunder

Ich saß da, mit meinem Traum
Schon als Kind, immer nur diesen einen Wunsch

Nun, nun küsst Abendrot meines Herbstes Farbenseele
Ich steh noch immer da, allein mit meinem Traum

Wie damals…

©Elisabeth Anton, Speyer / Hatzfeld
     29.02.2016

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