Wenn auf deinem Weg manch schwerer Stein
Und dein Gesicht ertränkt im Tränenmeer
Musst du stark sein, du allein
Kannst sehen, dass dein Glas nicht halb leer
Sondern halb voll ist, voller Hoffnung
Wie schwer auch mancher Schmerz zu tragen
Irgendwann wird alles Erinnerung
Wenn manche Antwort sie auch meidet, deine Fragen
Jedem von uns sein Weg gegeben
Jedem von uns sein Glück, sein Leid
Denke nie, dass es nur voller Schatten, dein Leben
Irgendwann kommt sie, auch deines Glückes Zeit
Mal Morgen, mal Tag, dann Abend, die Nacht
Im steten Reigen der Vergänglichkeit
Jeder von uns mal mit Hürden bedacht
Auch mit Hürden kommt sie wieder, die Geborgenheit
Wäge ab, doch lege nicht alles auf die Waage
Irgendwie, irgendwann gibt es immer ein Gleichgewicht
Immer wieder mal auch die Frage
Bleibt es jetzt für immer, das Licht
Das Licht, das Glück, die Dunkelheit
Sie kommen und gehen, weil sie der Lauf des Lebens
Wie eisig auch die Finsternis, irgendwann wirst du Licht sehen
Und erkennen: Glaube, Liebe, Hoffnung – sie sind nie vergebens…
©Elisabeth
Anton, Speyer / Hatzfeld
07.01.2019
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