Menschheit, irgendwann kannst du nicht mal mehr weinen…
Wie arm du geworden, Menschheit
Wie lieblos, wie eiskalt vor der Not unserer
Welt
Schaut endlich alle hin, dass es höchste Zeit
Umzukehren, damit die Erde nicht auseinander
fällt
Wir können SIE nicht weiterhin nur ausbeuten
Aushöhlen, was ihr einst so felsenfester Kern
Denkt keiner mehr, was es kann bedeuten
Wenn Erde und Natur sich wehren – mal nah, mal
fern
Menschheit, wach auf und schau zur
Wirklichkeit
Wir lassen die Hilfebedürftigen, die Alten
allein
Wir leben noch immer in Frieden und Freiheit
Wir müssen aufwachen, hilfsbereiter sein
Menschheit, es ist fünf vor Zwölf. Siehst du
nicht
Wie Natur, Himmel und Erde seit langem weinen
Wir sind immer die Chancenlosen, vor dem
Weltgericht
Menschheit, wach auf! Irgendwann kannst DU
nicht mal mehr weinen…
©Elisabeth Anton,
Speyer / Hatzfeld
07.01.2019
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